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da und schon fast wieder weg…

Was war das heute Morgen nicht für ein Anblick. Wirklch unglaublich. Wie in einer anderen Welt. Ich hatte echt schon vergessen wie schön es doch ist eine scheinbar unberührte Landschaft an zu schauen.

Habe auch gleich mal den Foto geholt um die Blicke, die sich mir ermöglicht haben festzhalten. Das Bild hier rechts ist der Ausblick, der sich mir heute morgen aus dem Schlafzimmer- fenster bot. Ist das nicht toll und das morgens beim aufstehen.
Auf den Straßen war schon wieder ein leichtes Chaos ausgebrochen. Man hat genau gesehen welche der Autofahrer noch Sommerreifen auf ihrem Gefährt haben und wer schon mit Winterreifen fährt. War wirklich wieder eine interessante Geschichte, die man da heute morgen so beobachten konnte.

Leider ist der Schnee so langsam schon wieder am Abschmelzen. Ich persönlich finde es wie gesagt wirklich schade. Wenn die Luft so nach Schnee riecht ist es wirklich wie ein kleines Stück Freiheit. Ich meine es riecht nicht nach Straßenverkehr, Abgasen oder was weiß ich nicht. Einfach schöne kühle Luft, die nach Schnee riecht. Herrlich. Am aller besten ist es, wenn es erst massig schneit, am besten über Nacht und dann am nächsten Tag einfach nur so richtig herrlich die Sonne dazu scheint.

Das absolut tolle, was mich heute auch schon sehr erfreut hat war, dass es auch in Verbier wo Hansi und ich immer zum Skifahren hinfahren geschneit hat. Es gab da ca. 30 cm Neuschnee. Das tolle an Verbier ist, dass es dort meistens Nachts schneit und tagsüber immer die Sonne scheint. So war es auch heute wieder.

Als ich gegen zehn Uhr die Webcam, die auf Verbier zeigt anklickte bot sich mal wieder ein unglaublicher Anblick. Das ist doch unglaublich toll oder? Morgens liegt immer ein bisschen der Nebel über Verbier. Auf dem Bild hier liegt Verbier etwas unten in dem Tal drin. Praktisch unterhalb der kleinen Nebelfelder. Aber wie ihr sehr scheint die Sonner schon wieder richtig toll über dem kleinen Örtchen.

Wisst ihr, Verbier ist ein kleines Fleckchen Erde auf der Welt wo ich für mich immer am besten zur Ruhe finde. Verbier liegt in der französischen Schweiz im Wallis. Es ist ein wirklich kleines Örtchen, welches zunächst verschlafen aussieht, aber in Wirklichkeit hat es so viel Zauber in sich, das kann man sich gar nicht vorstellen. Das schöne ist, dass Hansi und ich praktisch jederzeit nach Verbier fahren können. Hansis Family besitzt eine Wohnung dort. Wirklich toll gelegen. Wenn wir morgens frühstücken haben wir einen unglaublichen Panoramablick auf Berge und auf den Ortskern von Verbier. Es sieht da alles so ein Stück weit endlos und frei aus.

Ich habe in Verbier erst Skifahren gelernt. Bevor ich Hansi kennengelernt habe konnte ich das nicht. Das liegt wohl daran, dass bei mir in der Familie nicht wirklich irgendwer Ski fahren kann. Aber mittlerweile wo ich das doch einigermaßen gut kann macht es wirklich super viel Spaß. Und die Pisten in und um Verbier sind einfach unbeschreiblich. An Ostern dieses Jahr haben wir so was wie Familienurlaub in Verbier gemacht. Da waren Hansis Schwester und deren Freund, ebenso wie meine Schwiegermama auch dabei (geht gut, die Wohnung hat drei Schlafzimmer). Es sind dabei ein paar echt tolle Bilder entstanden. Einen Auszug davon habe ich damals in ein Online Fotoalbum geladen. Schaut es euch mal hier an. Vielleicht kann ich Euch durch die Bilder mal ein bisschen von dem vermitteln wie toll es in Verbier ist. Schaut euch die Bilder aber in Großformat an, dann wirkt es besser und schöner. :-D

Wie gerne wäre ich jetzt ehrlich gesagt dort. Nach all dem Stress in den letzten Tagen und Wochen könnte ich es wirklich gut brauchen. Ich sitze da gerne auf dem Balkon, lass die ganzen Berge, die Sonne, die Menschen da und einfach alles auf mich wirken. Die Luft dort ist so ganz krass anders als bei uns hier. Es ist wohl einfach weil Verbier schon einiges höher liegt als Albstadt hier und schon so was wie ein Luftkurort ist. Eine wirklich unbeschreibliche Qualität an Luft. So doof es sich anhört, aber jedes Mal wenn ich da hin fahre fühle ich mich wirklich viel besser. So richtig erholt. Es fühlt sich so an, als ob man da irgendwo eine “magische” Grenze überschreitet wo man alles an Alltag, Gedanken und Problemen abgibt und sich dann voll und ganz auf sich selbst und seine Erholung konzentrieren und sich all dem öffnen kann.

Leider kann ich da gerade nicht einfach so hinfahren. Hansi muss arbeiten und ich muss ja immer wieder zu meinem Doc. Zumal meine Lymphknotengeschichte ja immer noch nicht weg ist. Irgendwie schwillt der Sch… gerade auch immer noch ein bisschen mehr an. Wird echt Zeit, dass es Montag wird und ich wieder zu meinem Doc kann. Zu Vertretungen geh ich nicht so gerne. Bis ich da immer erzählt habe, was ich habe und was man bei mir jetzt gemacht usw. braucht das immer schon ne gute Stunde oder länger. Viele sind dann auch immer überrascht, wie man so was in meinem Alter haben kann und was weiß ich nicht alles. Manche vergessen da dann am Ende wirklich das wesentliche, nämlich zu versuchen mir zu helfen, und da ist mir dann doch schon mein Doc lieber, der das Ganze von Anfang an jetzt mitgemacht hat.

Ich werde jetzt noch mein Antibiotika einschmeißen und ein kleines Stoßgebet Richtung Himmel schicken, dass das jetzt dann bald mal besser wird.

Euch wünsche ich viel Spaß beim anschauen der ganzen Bilder, die ich hier heute im Blog gepostet habe, bzw. in dem Verbier Fotoalbum. Ich hoffe sie gefallen Euch genau so gut wie mir.
Ich wünsch Euch was!
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Es gibt Dinge, die wachsen nicht auf Bäumen, die lernen wir nicht in Schulen und die gibt es nirgendwo zu kaufen. Es ist die Kunst, die Welt mit dem Herzen zu sehen.

Meine Blinddarmnarbe…

hat mal wieder nicht getäuscht. Als ich heute morgen aufgestanden bin und aus dem Fenster gesehen habe, habe ich einen weißen Garten vom Nachbarn gesehen. Es hatte die letzte Nacht doch tatsächlich angefangen zu schneien. Es schneite auch munter weiter den ganzen Tag. Bin ich froh, dass mein Auto seit gestern Abend schon beim Autohaus stand wo es heute seinen jährlichen Kundendienst bekommen hat und auch gleich dann die Winterreifen drauf gemacht wurden. Dass ich bei der Sache um stolze 258 Euro erleichtert wurde will ich hier jetzt mal lieber nicht so groß schreiben.

Wie dem auch sei scheint es so, als ob der Winter sich so langsam nähert. Allerdings meint der Wetterbericht, dass es am Wochenende schon wieder genug mit Schnee ist und wir dann auf die nächste weiße Fuhre warten müssen. Schade eigentlich. Wenn es mal drei Tage kontinuierlich weiß ist fang ich in der Regel eigentlich schon an mit Weihnachtskeksen backen :-D So habe ich heute schon mal all die Bücher und Hefte zusammen gesucht wo Rezepte drin stehen. Welche von denen zig hunderten Rezepte ich jetzt dann backen werde muss ich am nächsten verschneiten Tag entscheiden. Ich bin mal gespannt wie lange ich bis dahin dann noch warten muss ;-)

Ich habe heute so lange schon mal ein paar Apfel-Schmand Muffins gebacken. Meine Güte hat es hier in der Wohnung um die Mittagszeit nach Äpfel und Zimt geduftet. Hansi hat es gleich gerochen als er in der Mittagspause zum Essen nach Hause kam. Er hat sich dann auch gleich einen zum Nachtisch genehmigt. Ich glaube von den zwölf sind jetzt noch sieben oder so da. Die werden Hansi und mir wohl morgen noch so über den Tag hinweg reichen und dann muss ich mir wieder was neues einfallen lassen.
Im Notfall habe ich ja noch ein paar Schaumwaffeln (habe mir heute zwei Pack neue gekauft. Auf dass es mir wieder schlecht wird)

Meine Narbe tut heute irgendwie echt dolle weh. Wenn man hinfasst ist sie auch ganz heiß und irgendwie leicht geschwollen. Mich würde mal interessieren, was die mir damit sagen will. Die Lymphknotenentzündung ist auch irgendwie immer noch gleich. Gleich geschwollen und gleich schmerzhaft. Da mein Doc aber die Woche Urlaub hat muss die Ursachenforschung hierfür wohl bis nächsten Montag warten. Ich hoffe nur, dass die Lymphknotensache nix größeres wird, weil die Schwellung noch nicht zurück ist und das obwohl ich schon seit über einer Woche jetzt Antibiotika nehme.

Morgen ist die ganze OP Sache schon wieder vier Wochen her. Es ist wirklich unglaublich wie schnell die Zeit doch vergeht. Besonders krass finde ich es momentan, wenn es um kurz nach fünf Uhr Nachmittags schon wieder dunkel ist. Da scheint es, als ob die Tage noch schneller an einem vorbeifliegen. Kaum wach und hell schon wieder dunkel und abends sitz ich dann da, schreibe hier im Blog und denk so im Stillen bei mir, was ich denn heute alles gebacken bekommeb habe. Zu meinem Stolz kann ich noch vermelden, dass ich heute den Mount MC Bügelwäsche bezwungen habe. War wohl ein guter 1500er (mm) :-D

Der lieben Carmen und dem lieben Alex, die heute noch Geburtstag haben wünsche ich auf diesem Wege nochmal von Herzen alles Gute und Liebe. Bleibt so wie ihr seid und schön euch zu kennen. *riesenschmatzerrüberschick*

Ich werde meinen Eintrag für heute mal schließen. Werde jetzt noch ein bisschen spielen. Muss ja auch sein. ;-)
Wir lesen uns denke ich morgen.

Verschneite und winterliche Grüße
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur.

Brombeeren massenweise….

Heute war endlich der Brombeer Marmelade Koch Tag. Bei dem Wetter heute war auch nicht wirklich so viel anderes machbar. Der Herbst ist in vollem Gange. Wenn man mal eine zeitlang aus dem Fenster schaut und die Leute und Autos beobachtet sieht man, dass irgendwie alles viel hektischer ist, als es im Sommer noch war. Die Leute rennen mehr oder minder die Straße entlang und haben den Blick immer gerade stur gerade aus. Im Sommer, wenn es wärmer ist und die Sonne scheint, dann ist die “Stimmung” irgendwie immer entspannter und fröhlicher und die Leute nehmen sich auch mal Zeit für ein Schwätzchen, Schaufenster anschauen und einfach zum bummeln. Auch die Autofahrer sind irgendwie nicht so ganz rasant unterwegs. Es macht den Eindruck, als ob sie alle möglichst schnell nach Hause in die warme Stube wollen ;-)
Ich hoffe, dass das alles wieder etwas entspannter ist, wenn es mal so richtig ordentlich heftig geschneit hat und der Hauch von Weihnachten schon in der Luft liegt. Wir werden sehen. Hier von unserer Wohnung aus kann man das relativ gut beobachten. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Diesen Samstag ist schon wieder Feiertag und bei uns in der Familie steht da immer ein kleines Familientreffen an. Werde dafür die Woche dann noch einen Kuchen backen. Bin mir noch nicht ganz sicher was für einen. Aber da ich wegen den Weihnachtskeksen eh mal die ganzen Backbücher wälzen wollte kann ich auch gleich noch nach einem Kuchen dafür schauen. Wird wohl eher eine Torte oder so werden. Ihr wisst ja. Mit was ganz “normalem” geb ich mich eigentlich immer selten ab ;-)

Heute Mittag hatte ich schon einen leichten Gedankensumpf zu überwinden. Kennt ihr das? Ihr macht irgendwas und auf einmal schleichen sich einfach so ein paar Gedanken ein ohne dass ihr es zuerst bemerkt oder wollt? Ich stand heute Nachmittag unter der Dusche und hatte nebenbei so ne beruhigende CD eingelegt wo nur instrumental Musik drauf ist. Tja und auf einmal, als ich mir so die Haare shampooniere und über meine Narbe komme habe ich mir überlegt, was denn Oma zu der ganzen Sachen gesagt hätte. Ihr müsst wissen, meine Oma und ich konnten uns früher nie so wirklich leiden. In meiner üblen pubertären Phase habe ich sie gereizt wo es nur ging wenn wir uns mal gesehen haben (sie wohnte in Breisach, bei Freiburg). Ich war immer froh, wenn ich nicht zu ihr mit mußte usw. Naja wie das halt so ist. Aber auf einmal, als sie vor ein paar Jahren mal richtig schwer krank war und ins K-Haus musste dachte ich mir, dass es doch kindisch von mir sei, wie ich mich immer ihr gegenüber verhalte und dass ich wohl mein Leben nicht mehr froh werde, wenn sie jetzt sterben würde und ich mich nicht mehr entschuldigen könnte. Ihr müsst vielleicht noch wissen, dass meine beiden Opas schon gestorben waren, als ich auf die Welt kam und meine andere Oma auch starb als ich vier Jahre alt war. Ich hatte also in dem Sinne nur sie als “Großeltern”.

Auf alle Fälle hatte sie damals Gott sei Dank noch irgendwie den Ranken gekriegt und konnte wieder nach Hause. Sie hatte Artrose in ihren Knien und konnte nur noch an Krücken bei sich zu Hause laufen. Sie ging nicht mehr vor die Tür oder so. Deshalb freute sie sich auch immer so wenn sie Besuch bekam.
Nach der Geschichte mit meiner Oma kam bei mir die Speiseröhrenstory, wo es um mich mal ganz übel stand ne zeitlang. Jeder wollte mir immer irgendwie sagen, dass alles gut wird und die Schmerzen auch vorbeigehen usw. aber in meinen Augen waren das alles nur irgendwelche Floskeln, weil die Leute, die das sagten noch nie mehr als eine Grippe in ihrer Krankheitsgeschichte hatten. Meine Oma hingegen erkundigte sich ständig nach mir und brachte diese Floskeln nicht. Sie sagte meiner Mum, dass sie mir ausrichten solle, dass der Schmerz besser wird, wenn man ihn akzeptiert und versucht sich mit ihm gemeinsam in eine bessernde Richtung zu bewegen und nicht nur ständig auf ihn schimpft. Wisst ihr sie wußte wovon sie sprach. Sie hatte bis zu dem Zeitpunkt echt schon genug Schmerzen in ihrem Leben aushalten müssen. Mein Opa verstarb in einem Alter mitte 40. Meine Oma stand dann alleine da mit sechs Kindern (die zwei Jüngsten, Zwillinge, gerade auf der Welt), einem abzuzahlenden Haus und keiner Ahnung wie sie das alles schaffen sollte. Sie hatte ihr ganzes Leben lang gekämpft. Primär nur für ihre Kinder. Sie hat sich wirklich kaputt gearbeitet, damit ihre Kinder ein Leben haben können.
Auf jeden Fall war ich froh, dass sie mir damals immer wieder solche ermutigende und doch auch irgendwo so weise Dinge hat ausrichten lassen. Als ich damals aus dem Krankenhaus kam bin ich dann auch gleich mal zu ihr gefahren und wir haben uns lange über ihr Leben und über mein Leben unterhalten.

Nach diesem Gespräch konnte ich vieles von ihr viel besser verstehen und sie auch vieles von mir besser. Wir hatten uns mehr oder minder gesagt ausgesprochen und das war für mich wirklich was schönes. Nach der Zeit hat sie mir viel gezeigt, was ich an ihr immer so bewundert habe. Sie hat mich in die hohe Kunst ihrer Weihnachstkekse eingewiesen (sie hat nie Rezepte gehabt, immer so frei Schnauze gebacken), mir gezeigt wie sie die von mir so heißgeliebte Kartoffelsuppe gemacht hat, wie man Marmelade macht und was weiß ich nicht alles. Dank ihr habe ich damals angefangen so viel und so gerne zu backen.

Als mir dann im Juli 2003 der Blinddarm platzte und man das erst zwei Tage später merkte fürchtete ich echt schon, dass ich Anfang August nicht zu ihrem 80sten Geburtstag fahren könnte. Aber Gott sei Dank haben die Ärzte mich damals wieder so hingebogen, dass mein Dad mich zwei Tage vor dem Geburtstag aus dem Krankenhaus abholen konnte und wir dann alle zusammen da hin gefahren sind. Fragt nicht wie schief und krumm ich damals auf der Feier war, weil mir die riesen Narbe noch weh getan hat und auch noch die Fäden drin waren. Aber meine Oma hatte sich wirklich sehr sehr gefreut. Sie hat mir aber auch gleich noch einen Rüffel verpasst indem sie zu mir sagte: “Mensch Mädle, jetzt biste dem Tod schon wieder von der Schippe gesprungen. Eines musst du dir merken. Von uns zwei geh ich zuerst und nicht du!” Ja ja so war sie halt meine Oma.

Im Dezember 2006 hatte ich sie zuletzt besucht. Sie hatte damals schon zu mir gesagt, dass es jetzt dann wohl bald soweit wäre und sie keine Kraft mehr hätte. Ihr Leben spielte sich nur noch in ihrem Schlafzimmer ab. Sie war zu schwach zu gehen. Hansi hatte sie noch kennengelernt und über ihn sagte sie nur zu mir: Das ist der Richtige für dich. Meinen Segen hast du :-D
In der ersten Februarwoche 2007 ist sie dann gestorben. Ich war damals gerade geschäftlich in Rumänien gelandet, als meine Mum mir damals die SMS schickte. Es war irgendwie zuviel für ihr Herz dann. Sie hatte noch ne Lungenentzündung bekommen, lag auf der Intensivstation. Aber sie ist friedlich eingeschlafen. Das hatte ich mir immer für sie gewünscht.

Sie wäre jetzt bei meiner Kopf OP bestimmt auch wieder voller Sorgen, aber auch voller Zuversicht und stärkenden Worte gewesen, das weiß ich. Und über die Narbe würde sie wohl sagen: Ziemlich großes Ding, aber schon faszinierend was Ärzte heute alles machen können.

In so einer Zeit wie jetzt vermisse ich sie wirklich. Wenn sie noch leben würde, wäre ich bestimmt schon längst mit dem Zug zu ihr gefahren und hätte mir ihr lang und breit über das ganze Geschehene gesprochen und sie hätte mich auch ganz bestimmt an die “Abmachung” wer von uns beiden zuerst geht in einem mahnenden Ton erinnert.

Das einzige was mir noch “greifbar” von ihr geblieben ist, ist “ihr” Backbuch. Ich hatte ihr mal mehr oder minder einen Rüffel erteilt, wie ich denn die ganzen extravaganten Weihnachtskekse von ihr nachbacken soll, wenn sie die Rezepte nur im Kopf hat! Sie hat dann wohl angefangen die Rezepte mit der Zeit aufzuschreiben. Als Mum und Dad damals bei ihrer “Haushaltsauflösung” waren haben sie mir, als sie zurückkamen ein Büchlein gegeben, wo genau diese Rezepte von ihr aufgeschrieben waren (nicht alle, aber doch viele). Das war für mich die beste Erinnerung, die ich von ihr je hätte bekommen können. Ich backe auch seither immer diese Kekse. Ich habe das für mich zur Tradition gemacht. Und wenn ich ehrlich bin, backe ich mittlerweile auch nicht mehr nach Rezept. Oma sagte immer, dass Kekse, die mit Liebe und Gefühl gemacht sind sowieso weit aus besser schmecken als die nach Rezept.

Tja und heute habe ich, wie sie, die Marmelade gemacht. Die werde ich jetzt dann auch teilweise für mein Weihnachtsgebäck wieder verwenden. Ich weiß schon jetzt, dass mein Dad sich freut, wenn ich ihm wieder von den Keksen bringe. Das ist für ihn auch noch irgendwo ein Stück “zu Hause” von früher.

Irgendwie ein wirrer Tag heute. Den werde ich jetzt auch beenden und ins Bett gehen. Hansi schläft schon. Der war heute total platt.

Ich wünsche Euch allen noch einen ruhigen Abend und eine noch ruhigere Nacht.
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.

Mal was anderes…

Der Startschuss in die neue Woche wurde gemacht und mir ist heute irgendwie echt schon sakrisch kalt. Meine Blinddarmnarbe juckt auch ein bisschen und somit ist es nach meinem Ermessen nicht mehr weit bis zum ersten Schnee. Ich muss morgen abend mein Auto zum Kundendienst bringen und von daher ist es ganz geschickt, dass die mir dann auch gleich die Winterreifen draufmachen wollen. Ich glaub das kann man in der nächsten Zeit sicherlich noch gebrauchen.

Heute war ich schon in Balingen im Geschäft und ein paar Dinge für meine Wiedereingliederung zu klären, die nächste Woche starten soll. Ich muss alles ganz langsam angehen und mal schauen wie mein Kopf darauf reagiert wenn er wieder eine gewisse Zeit mehr gefordert ist. Wird ihm zu Beginn sicherlich nicht so wirklich gefallen, aber der Urlaub ist rum und das muss das Hirn einfach so hinnehmen.
Es war toll heute mal wieder einige meiner Arbeitskollegen zu sehen. Endlich mal wieder ein bisschen Ablenkung und auch nette Gespräche etc. Das ist hier zu Hause gerade alles nicht so einfach zu führen. Ich meine der Staubsauger antwortet halt nicht so wirklich wenn man dem was erzählt und er intressiert sich auch nicht so sonderlich für die alltäglichen Dinge im Leben. Von daher sind solche Ablenkungen wie heute doch wirklich sehr angenehm.

Zum Brombeermarmelade kochen bin ich heute nicht gekommen. Hatte ich mir aber schon irgendwie gedacht. Ich weiß nicht wieso, aber auf einmal war es dann schon wieder Mittags und ich bin in Richtung Geschäft aufgebrochen. Vielleicht reicht es mir morgen das zu machen. Diese Woche muss das auf alle Fälle über die Bühne gehen, da ich am Samstag wenn ich meine Eltern sehe denen ja schon fertige Marmelade geben möchte.

Momentan kann man in den ganzen Supermärkten schon massig Backzutaten kaufen. Ich muss mir die Woche noch überlegen, was ich dieses Jahr nicht alles für Weihnachtskekse backen werde. Ich mein jetzt natürlich schon meine traditionellen Sorten, die ich jedes Jahr backe, aber dann versuche ich immer noch bei ein paar Sorten zu variieren und immer wieder mal neue zu machen. Muss echt mal noch in meinen zig Backbüchern und Zeitschriften stöbern und schauen was das Angebot so hergibt. Bei manchen Sachen, wie z.B. Lebkuchen kann man jetzt schon den Teig machen, weil der im Kühlschrank so gut 2-3 Wochen durchziehen soll, damit er das volle Aroma entfalten kann. Am 30. November ist ja auch schon der erste Advent und für da müssen dann schon die ersten Kekse fertig sein. Mein Dad sagt immer, dass an Weihnachten Selbst das ganze Zeugs wie Kekse, usw. nicht mehr wirklich schmeckt. Und wo er recht hat hat er recht muss ich sagen ;-)

Heute habe ich schon wieder neue, zuvor nie so wirklich wahrgenommene Geräusche in der Umwelt festgestellt. Habt ihr schon mal drauf geachtet, wie es sich anhört wenn es übelst windet und es gleichzeitig noch regnet? Da hört man erst wie die Regentropfen mehr oder minder auf die Blätter der Bäume hämmern und durch den Sturm scheint es so, als ob die Blätter wie ko sind, und deshalb den Kampf gegen den Regen aufgeben und auf den Boden fallen. Ist wirklich ein faszinierendes Schauspiel an sich. Ist mir vor der OP noch nie so wirklich aufgefallen. Habe heute schon zu Marcus im Geschäft gesagt, dass ich momentan wirklich von manchen Dingen geflasht und in den Bann gezogen werde was es vorher nie so in der Art gab in meinem Leben.

Wir werden sehen was der morgige Tag so bringen mag. Ich werde den heutigen Tag jetzt erst einmal mehr oder minder für mich abschließen und meinem Kopf jetzt noch ein bisschen die Möglichkeit geben den heutigen Tag zu verarbeiten. Der hat sich nämlich schon bemerkbar gemacht.

Ich wünsche Euch auf alle Fälle noch einen schönen Abend. Man liest sich wieder.
Grüße
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Betrachte jeden neuen Tag wie einen Film, in dem du selbst die Hauptrolle spielst. Und dann lebe ihn so, dass du ihn dir gerne und ohne Zögern anschauen würdest.

Mir ist schlecht…

nein ich bin nicht schwanger! Nur für all diejenigen gesagt, die jetzt schon wieder ein Witzchen reißen wollten, so von wegen: “Ha, die wird doch nicht schwanger sein!” Das Schlecht sein kommt auch außnahmsweise mal nicht von meinem Medikamentencocktail. Nein es kommt schlicht und ergreifend daher, dass ich mir gerade vorhin fünf von diese höllen toll schmeckenden Schaumwaffeln reingezogen habe. Wisst ihr welche Waffeln ich meine? Die die man auch immer auf den ganzen Märkten da bekommt. Die ellenlangen Teile, die entweder so ne weiße oder rosane Creme in sich haben. Ich schau mal schnell ob ich ein Foto finde, moment.
Hab eins. Von den Teilen rede ich –>
Hab da die letzten Tage irgendwie total den Fabel dafür. Aber um es nochmal zu wiederholen: Ich bin nicht schwanger. Mir ist schon aufgefallen, dass ich, jedes Mal wenn ich Antibiotika nehmen muss immer irgendwelche Fressanfälle habe. Tja und ich glaube dieses Mal sind es halt diese Waffeln. Mal schauen wie lange das anhält. Für heute sind erst mal die Vorräte an diesen Waffeln aufgebraucht und ich werde morgen auch nicht gleich wieder los und welche von denen kaufen. Also Überhand darf das ganze hier ja nicht nehmen.  Sonst kann ich  zum nächsten Jahr hier aus der Wohnung rugeln und hab einen dreistelligen Kilo Bereich. Ne ne, das darf es dann auch nicht sein.
Obwohl heute habe ich schon etwas Sport getrieben. Hansi und ich waren heute Nachmittag bei meinen Eltern in Sigmaringendorf. Wir haben unsere Wii mitgenommen. Habe mich dann da bei ein paar Runden Bowling, Tennis und Baseball “sportlich” betrieben. Ich denke eine von den vorhin fünf gegessenen Waffeln habe ich bestimmt schon wieder abtrainiert :-D
Muss  morgen bei meinem all Montaglichen Haushalt halt noch ein bisschen ranklotzen mit “sportlich” betätigen, damit mein Gewissen wieder mehr oder minder beruhigt ist und ich mir Dienstag den nächsten Pack von den Waffeln kaufen gehen kann.

Hansi spielt in den letzten Tagen auch viel Wii. Er hat sich das Spiel “Rockband” zugelegt. Wirklich ein zu krasses Spiel. Da gibts ein Schlagzeug dazu, ein Mikrofon und eine Gitarre. Man kann also mit der “Grundausstattung” zu dritt gleichzeitig spielen und zur Band mutieren. Es gibt einige Lieder zur Auswahl die man spielen kann. Vom Prinzip her ist das wie ne Karaoke Geschichte, nur mit dem Unterschied, dass der Schlagzeuger angezeigt bekommt, wann er welches Drumpad schlagen muss, der Gitarrist sieht wann er welche Taste drücken und dazu die Note anschlagen muss und der Sänger sieht wann er welchen Text in welcher Stimmlage zu singen hat. Sozusagen Karaoke De Luxe wo auch mal die Leute zum Zuge kommen, die immer sagen: “ich kann nicht singen”.  Hansi spielt das momentan meist alleine (ich mag nicht so wirklich gerade singen. Will mir ja nicht selbst Kopfschmerzen zufügen :-D ) Da er aber immer eine gewisse Lautstärke braucht, damit es auch “cool” kommt, habe ich ihn dazu verdonnert (aufgrund unserer Nachbarn und meines Kopfes), dass er das mit Kopfhörer spielen muss. Das hört sich wirklich zu komisch an. Wenn er am Spielen ist, hört man jetzt hier immer nur ein Klopfen im Haus :-D  Ich habe Euch mal ein kurzes Video gemacht, damit ihr wisst was ich meine.

Wie ihr seht ist es also hier zu Hause doch immer ein bisschen abwechslungsreich. Zumindest etwas. Morgen steht bei mir Brombeer Marmelade kochen an. Ich hab zwei Brombeersträuche bei meinen Eltern im Garten stehen. Die habe ich mir mal vor ein paar Jahren gekauft, weil ich bei meiner Oma immer so gerne frische Brombeeren mit Quark gegessen habe. Tja und als meine Eltern umgezogen sind mussten dann meine zwei Brombeersträucher auch mit umgezogen werden. In den ersten zwei Jahren haben die dann irgendwie keine Lust mehr gehabt wirklich zu treiben und Brombeeren zu haben. Dieses Jahr sind sie irgendwie auf einen Schlag wieder richtig  in die Höhe geschossen und meine Mum hatte ständig während meines Krankenhausaufenthaltes damit zu tun Brombeeren zu ernten. Tja die hatte sie dann alle eingefroren und ich werde jetzt dann morgen daraus gute Brombeermarmelade machen. Ich denke das meiste der Marmelade werde ich dann in meinen Weihnachtskeksen wieder verbacken, da ich nicht so  die klassische Frühstückerin bin. Mal schauen wieviel Gläser ich da morgen rausbekomme. Meiner Mum werde ich natürlich auch was von abgeben. Sie als fleißige Erntehelferin :-D

Ich werde mich jetzt dann für heute in mein Bett verabschieden. Zuvor allerdings erst noch einen Schwung Tabletten nehmen. Nicht, dass ich die wieder vergesse. Meine Lymphknotenentzündung ist übrigens immer noch da. Schon etwas besser aber halt noch nicht ganz so perfekt. Mal schauen ob ich jetzt diese Woche in der Hinsicht noch ein paar Erfolge vermelden kann. Wir werden sehen.

Ich wünsche Euch allen morgen einen guten Start in die Woche, all denen, die Urlaub haben (es sind ja auch Herbstferien) wünsche ich ein paar erholsame Tage!

Macht’s gut!
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Wenn’s heute mal bergab geht, gehts morgen wieder bergauf. Hauptsache du hältst deine Nase in den Wind und bleibst in Bewegung.

die Tage vergehen…

Ich schreibe heute schon den 63. Eintrag seit “Eröffnung” meines Online Blogs. Es sind auch mittlerweile doch schon einige Wochen vergangen und mein Leben plätschert so da hin. Mal aufregend, mal voller Angst, mal voller Hoffnung, mal voller Schmerzen und mal einfach voller Leben.
Hansi hat vorhin schon gesagt, dass er sich wundert, wenn ich mal einen Tag nicht schreibe. Naja momentan hier zu Hause passiert einfach nicht so viel, als dass ich wirklich jeden Tag hier was schreiben könnte. Manchmal lebt mein Leben momentan einfach so vor sich hin. Das sind die Momente, denen man selbst irgendwie eine nicht so wirklich hohe Wichtigkeit bemisst und die man später auch nicht mehr im Detail in seinem Gedächtnis behält. Aber man kann sich schließlich ja auch nicht an alles im Leben erinnern oder? Das Leben soll ja immer für einen etwas Besonderes bleiben und da gehört es halt dazu, dass man sich auch nur an das Besondere, für einen wertvolle und einmalige erinnert.

Mich haben viele Menschen seit der OP gefragt, ob ich irgendwelche Dinge vergessen habe, ob ich mich an manche Sachen aus meinem Leben nicht mehr erinnern kann oder wie sie sich das jetzt vorstellen müssten. Am Anfang war ich wirklich etwas schockiert als ich diese Frage das erste Mal gestellt bekam. Ich konnte darauf hin auch echt im ersten Moment keine Antwort geben. Ich musste erst überlegen ob ich was vergessen habe seit der OP. Aber das ist wirklich ein Paradoxon an sich. Ich meine wie will ich wissen ob ich was vergessen habe? Wie soll ich was vermissen wenn es, sofern ich es vergessen habe, gar nicht mehr in meinem Kopf präsent ist!?!?

Ich antworte auf die Frage ob ich was vergessen habe immer mit “Nein”. Ich meine die grundlegenden Dinge, die für mich eigentlich zum Überleben seit der OP wichtig sind um den Alltag zu bestehen habe ich durch die OP nicht vergessen. Ich meine ich weiß wie ich heiße, wo ich wohne, wie meine Eltern und meine Geschwister usw. heißen, ich kann laufen, ich kann sprechen, ich weiß dass ich mit Hansi seit dem 03. Mai verheiratet bin, dass ich in der SAP Welt arbeite, etc. Mir fehlt jetzt irgendwie noch nicht wissentlich irgendwas im Alltag.

Ich habe in der letzten Zeit viele Fotos usw. angeschaut, die Hansi und ich in der letzten Zeit und in den letzten Jahren gemacht haben. Es ist irgendwie wie eine Reise in die Vergangenheit wenn ich die Bilder anschaue, aber der Unterschied zu vor der OP ist, dass ich diese Bilder irgendwie “bewußter” als vor der ganzen Sache anschaue. Ich nehme auch jetzt bei manchen der Bilder doch einige Dinge wahr, die mir früher nie so aufgefallen sind. Z.B. bei einigen Verbier Bildern ist es unfassbar schön wie die Sonne über die frisch verschneite Landschaft scheint und diese auf eine gewisse Art und Weise zum Glitzern bringt. Oder wie unberührt doch die Wüstenlandschaft in Dubai war, und all solche Dinge. Viele Menschen, die auch schon dort waren haben diese “Eindrücke” bestimmt noch nicht so wirklich gehabt.

Urlaub beginnt eigentlich immer irgendwann nach der Reise, wenn man sich beim Anschauen der Bilder daran erinnert wie schön die Zeit und die Dinge doch waren, die man dort doch erleben durfte. Urlaub hat man dann, wenn man aus den Erinnerungen neue Ruhe und Zufriedenheit gewinnen kann und ein gewisses Gefühl von Dankbarkeit spürt.
Ich habe mal in einem meiner ersten Einträge im Online Blog geschrieben, dass es genau das ist was ich an Gefühl haben möchte wenn es irgendwan mal so weit sein sollte und mein Leben nicht mehr mein Leben ist. Einfach das Gefühl haben, dass ich mein Leben gelebt und Spass dabei hatte. Trotz der ganzen Tiefen, die es so gegeben hat.

Ich werde mich jetzt meinem momentanen Tief widmen und noch meine heutige Ration Antibiotika nehmen und mich ein bisschen mit meinem Kopf unterhalten wie das die nächsten Tage jetzt dann weitergehen soll ;-)

Danke für alle, die sich heute bei mir gemeldet und mit mir online geschrieben haben. War wirklich eine nette Abwechslung zu dem derzeit herrschenden Tag. :-)

Ich wünsche Euch morgen einen nicht ganz so stressigen letzten Arbeitstag für diese Woche.

Grüße
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Lebenskunst besteht nicht darin aus dem Vollen zu schöpfen, sondern Quellen zu finden.

es geht ein bisschen rückwärts…

Der Dienstag neigt sich auch mittlerweile wieder seinem Ende entgegen. Ich bin heute erst spät zu Potte gekommen. Die Nacht war irgendwie mal wieder nicht ganz so besonders. Heute Nachmittag war ich auch noch beim Doc. Musste da die ganze bürokratische Sache klären wegen dem Krankengeld etc. Ich werde ab November bis zum Ende des Jahres eine so genannte Maßnahme zur stufenweise Wiedereingliederung ins Arbeitsleben machen, d.h. die ersten zwei Wochen nur zwei Stunden am Tag arbeiten, dann die nächsten zwei Wochen dann vier Stunden pro Tag arbeiten usw. So wird das bis zum Ende des Jahres dann aufgebaut. Ziel ist es, dass ich ab dem nächsten Jahr wieder volle acht Stunden arbeiten gehen kann. Diese Zeit braucht mein Kopf wohl sonst kann es sein, dass da oben gleich alles wieder verrückt spielt und durchdreht.
Etwas nervig ist halt, dass ich dementsprechend bis zum Ende des Jahres kein Gehalt  mehr bekommen werde sondern nur noch von der Krankenkasse so genanntes Krankengeld. Das ist schon etwas bescheiden. Aber Krank sein kostet halt seinen Preis. Auch wenn es in diesem Fall dann echt nicht gerade wenig ist.

Einen kleinen Rückschritt in Sachen Heilungsprozess gibt es auch noch zu vermelden. Bei mir ist seit zwei Tagen eine echt blöde Schwellung hinter dem linken Ohr, welche auch echt sakrisch weh tut. Der Doc sagte heute, dass es sich hierbei um entzündete Lymphknoten handelt, die sicherlich von der ganzen Kopf Geschichte kommt. Das liegt einfach daran, dass in meiner linken Hirn- und Kopfhälfte ständig noch am arbeiten und arrangieren ist. Habe jetzt Antibiotika zusätzlich bekommen, da sich diese Sache hinter dem Ohr nicht verschlechtern darf, nicht mal annährend. Wenn das der Fall ist muss ich umgehend wieder beim Doc auf der Matte stehen. Ich hoffe jetzt, dass zum einen mein Magen nicht auch noch wirklich Zicken macht wegen den zusätzlichen Medikamenten. Ich meine Antibiotika ist jetzt halt auch nicht gerade immer so was Pille Palle mäßiges. Zum anderen hoffe ich natürlich, dass die Entzündung selbst nicht schlechter wird. Das würde mir echt noch fehlen!
Naja hier muss ich jetzt, wie immer, einfach abwarten und das Beste hoffen. Habe heute gleich mit dem Antibiotika angefangen.

Morgen ist schon wieder die Mitte der Woche erreicht. Naja viele Erfolge kann ich bisher leider noch nicht so wirklich melden. Das Wetter scheint auch wieder schlechter zu werden. Seit heute Nachmittag regnet es ständig und es hat auch schon ordentlich abgekühlt. Wenn das so weiter geht werde ich wohl hier in der Wohnung die Heizungen wieder ein bisschen höher drehen müssen. Der Winter kommt, wie schon vermutet.
Eigentlich wollte ich heute ja schon backen, aber irgendwie habe ich den ganzen Tag über noch nicht so den Ranken dafür bekommen. Von daher werde ich mal schauen, was sich morgen in der Hinsicht so ergibt. Habe heute auch schon gesehen, dass sich mittlerweile auch schon wieder ein doch nicht ganz so unbeachtlicher Bügelberg getürmt hat. Mal schauen wann ich den wieder besteigen werde. ;-)

Ich werde mich jetzt mal in Richtung Bett begeben. Wer mal Lust hat mich zu besuchen darf dies gerne tun. Einfach eine kurze eMail schreiben wann und wo und dann mach ich was zum Kaffee oder auch gerne zum Abendessen :-)

Bis dann mal
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Das Meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit getan, in der wir meinten, nichts getan zu haben.

Schande…

Ich habe mal wieder vier Tage nicht geschrieben. Schande über mein Haupt, aber irgendwie war mir gar nicht danach. Habe momentan auch mal wieder echt Probleme mit meinem lieben Dickschädel. Das ist wirklich alles momentan noch echt schwankend. Das ärgert mich ein bisschen. Ich will doch keine Rückschritte sondern nur Vorwärtsschritte machen. Ja ja ich weiß, nicht so ungeduldig, aber das ist halt mal wieder leichter gesagt als getan.

Ich will erst mal noch so berichten, was die letzte Woche noch so los war. Donnerstag Nachmittag war ja mein Dad da und hat hier in der Wohnung noch einiges mit Hansi zusammen aufgebaut und montiert. Wirklich supi! Jetzt haben wir in unserem Hauswirtschaftsraum noch mehr Stauraum, im Schlafzimmer und Wohnzimmer eine neue Lampe an der Decke, und unser “offener” Kleiderschrank ist jetzt auch fann kurz vor der Vollendung. Muss nur noch die Schiebegardinen anbringen, sozusagen unsere “Schranktüren”. Letzten Donnerstag hat das ja mal vielleicht den ganzen Tag geregnet, das war wirklich abartig ekelhaft. Auf ein Schlag hat alles wieder abgekühlt und es war den ganzen Tag richtig übelst dunkel und trist. Der Herbst ist in seinen vollen Zügen eingekehrt. Ich bin mir sicher, dass das nicht mehr all zu lange dauert bis es schneit. Und dann kenn ich jemanden, der sich wirklich sakrisch übelst darauf freuen wird ;-)

Am Freitag ging bei mir leider nicht so viel. Bin die meiste Zeit im Bett gelegen und habe vor mich hingedöst. Mein Kopf hatte irgendwie überhaupt keine Lust zu irgenwas. So habe ich ein bisschen Haushalt gemacht und mit Hansi als der Mittags vom Arbeiten kam was gegessen und mir dann erst einmal eine ordentlich heiße Dusche genehmigt. Das war vielleicht auch wieder so ein Experiment. Durfte ja seit der OP endlich mal wieder Duschen und Wasser usw. über meine Narbe laufen lassen. Davor musste das alles immer seperat in bzw. über der Badewanne erfolgen. Riesen Heck Meck war das. Aber am Freitag durfte ich endlich mal wieder alleine duschen. Hansi war während dessen immer in Alarmbereitschaft in unserem Büro an seinem PC. Als ich nach der Prellung das erste Mal wieder duschen war hatte sich nämlich gleich mein Kreislauf verabschiedet. Aber das ist dieses Mal zu meiner Freude nicht passiert. Musste halt alles langsam von statten gehen. Auch danach die Haare fönerei, usw. nur nicht zu viel Hitze in Narbennähe. Mein Kopf hat danach trotzdem weiter gebrummelt und die Narbe höllisch weh getan. Also habe ich dann zur Feier des Tages wirklich gar nichts mehr gemacht.

Am Samstag Vormittag waren Hansi und ich fleißig und haben unseren Hauswirtschaftsraum neu strukturiert und eingeräumt, so dass wir die neuene Regale auch gleich in Beschlag nehmen konnten. Ich hab dann noch was zu Essen gekocht und am Nachmittag stand dann die Taufe von Hansis Großcousine Leona an. Sind dann zur Kirche gefahren. Die hat aber dann erst ne halbe Stunde später angefangen weil davor noch ne Dankesfeier von einem Ehepaar, welches Diamantene Hochzeit feierte war. Also die Taufe, bzw. das ganze Drum herum war für mich und meinen Kopf nix. In der Kirche spielte die Stadtmusik. Das gab vielleicht einen Hall, da hatte sich mein Kopf schon gefreut. Nach der Kirche wurde draußen so richtig laut geschossen. Noch weniger für meinen Kopf! Und danach in der Location wo gefeiert wurde war ein übelstes Stimmengewirr usw. Hansi und ich haben dort dann noch gegessen und sind dann auch bald wieder Richtung nach Hause aufgebrochen. War wirklich besser so. Mein Kopf musste dann erst einmal wieder zur Ruhe finden.

Gestern war ein fauler Tag. Wir sind relativ spät aufgestanden, haben dann die Schiebevorhänge für den Kleiderschrank noch in die richtige Länge zugeschnitten und dann den lieben Herr Gott einen netten Mann sein lassen ;-) Hansi hat sich ins Büro an seinen PC verzogen und da stundenlang sein neues PC Spiel gezockt und ich bin ins Bett gelegen und habe so vor mich hinkuriert ;-) Mein Kopf hat irgendwie noch nicht so ganz wieder die innere Ruhe gefunden. Ab und an scheint mir das echt auf eine gewisse Art und Weise noch ordentlich überfordert zu sein.

Der heutige Tag ist irgendwie so eine Art Trödeltag gewesen. Heute morgen bin ich nicht wirklich aktiv gewesen, da die Kopfschmerzen schon wieder echt akut sind. Heute Nachmittag war ich bei meiner Schwiegermama, da diese was erledigen musste, aber in ihrem Haus die Maler da waren. Nicht damit die da alleine im Haus rumwerkelten. Hatte da meinen Laptop mit dabei und hab versucht in dem einen Spiel wo ich echt schon lange dran rumprobier weiter zu kommen, aber nix wars. Es wollte ums Ver….. nicht klappen und dann hat mein Kopf irgendwann auch keine Lust mehr gehabt. Deshalb habe ich es dann auch gelassen und versucht ein bisschen in der Zeitung lesen. Aber nach vier Seiten ging da dann auch nichts mehr. Ich darf einfach noch nicht zu viel erwarten.

In Sachen Abendessen waren Hansi und ich heute auch nicht sonderlich kreativ sondern sind einfach zu dem großen goldenen M gefahren und haben da was gegessen. Wirklich schon elendig lange her, dass wir da waren, aber heute stand uns irgendwie der Sinn danach. Morgen werde ich dann wieder anständig kochen. :-)

Ich muss die Tage auch noch irgendwie zu meiner Mum nach Sigmaringendorf kommen. Dort sind noch meine ganzen Brombeeren, die ich noch vermarmeladen möchte, damit ich auch ja gute Marmelade für Weihnachtsgebäck habe :-D So lange ist es ja nicht mehr hin bis zum ersten Advent. Oh ja, ehrlich. Da kann ich bald wieder meine Weihnachtsbäckerei starten. Und dann duftet es überall wieder so herrlich nach Zimt, Lebkuchen, Nelken usw. Das ist wirklich toll. Diese Zeit liebe ich ganz arg. Es soll wohl auch gegen Ende dieser Woche wieder ordentlich kälter werden und sogar zum ersten Mal schneien. Mal schauen ob meine Blinddarmnarbe dann diese Woche noch anfängt zu jucken. Da kann man wirklich streng drauf gehen. Wen die anfängt mit jucken geht das keine drei bis vier Tage und die Schneewahrscheinlichkeit ist wirklich verdammt hoch. Hansi fragt immer schon wieder, ob es nicht schon juckt :-D

Ich mag den Winter. Ist mir irgendwie zig mal lieber wie das Wetter so wie es momentan ist. Die Kälte und Nasse mag ich nicht so ganz. Lieber schönen Schnee und ordentlich kühle und frische Luft, wo man schön eingepackt wirklich toll spazieren gehen kann und dann wieder in die warme Wohnung nach Hause kommt und sich dann erst mal ein paar leckere Kekse und Tee genehmigen kann :-) Bin wirklich gespannt ws wir dieses Jahr für einen Winter bekommen.

Ich werde mich jetzt erst einmal in mein warmes Bettchen begeben und schauen was der morgige Tag so bringt. Muss jeden Morgen mit neuer Geduld erst mal anfangen und hoffen, dass ich immer einen Schritt vorwärts komme.
Vielleicht werde ich morgen mal wieder ne Kleinigkeit backen oder so. So langsam wird es sonst wirklich schwer den Tag “interessant” und abwechslungsreich zu gestalten. Naja wir werden sehen.

Ich wünsch Euch auf alle Fälle einen schönen Tag!

Liebe Grüße
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Das Leben ist bunt, auch wenn der Alltag manchmal grau erscheint, so sind es gerade die kleinen Freuden, die Farbe in unser Leben bringen.

heute vor zwei Wochen…

lag ich frisch operiert auf der Intensivstation. Ich meine das ist jetzt zwei Wochen her das ganze und heute lieg ich hier zu Hause in meinem Bett und kann eigentlich froh sein, dass alles soweit doch recht gut vor sich hin heilt und besser wird, auch wenn nicht in dem Tempo in dem ich es gerne hätte.
Ich werde immer häufiger darauf angesprochen, dass es doch fast nicht sein kann, dass die OP erst zwei Wochen her ist. Ich würde jetzt doch schon etwas besser wieder aussehen und wenn man es nicht wüßte, dass ich operiert worden wäre würde mann auch nicht nach einer Narbe oder ähnlichem am Kopf suchen. Die haben das mit den Haaren echt geschickt geregelt. Die fallen wirklich gut über die Narbe.

Heute morgen war ich beim Arzt. Blutdruck war ganz in Ordnung, genau so wie der Puls und meine Körperreflexe. Das Gehirn scheint sich also etwas arrangiert zu haben. Wobei ich leider melden muss, dass ich den heutigen Tag nicht ohne Schmerzmittel überstanden habe. Das ärgert mich dann doch schon ein bisschen. Ich will wirklich versuchen meine Tage ohne irgendwelche Tabletten zu überstehen, aber es gibt halt auch immer wieder so mehr oder minder “Rückschläge” wo das nicht geht. Ich bin nur gespannt wie die Nacht dann noch werden wird, wenn der heutige Tag schon nicht ohne ging.

Hansi und ich waren heute um 17 Uhr noch bei Bizerba. Wir haben dort beschlossen, dass ich ab November eine stundenweise Wiedereingliederung machen werde. Das war heute morgen auch der Gedanke von meinem Doc. Ich werde nicht auf einmal wieder 100% arbeiten können. Ich glaube da hat mein Kopf wirklich streng was dagegen. Deshalb werden wir das langsam und stundenweise wieder angehen. Da bin ich wirklich froh drum. Ich denke es bringt es nicht das jetzt dann irgendwie zu erzwingen. Ich meine immerhin hatte man mir den Kopf aufgemacht und das ist jetzt dann doch nicht was ganz alltägliches.
Ende des Jahres, bzw. Anfang des neuen Jahres stehen dann für mich ja noch größere Nachuntersuchungen an und dann kann man da gleich sehen, wie mein Kopf wieder mehr oder minder mit einem “Alltag” zurecht kommt.
Ich habe zum Abschluss noch einen schönen großen Rosenstrauß geschenkt bekommen von meinen Chefs. Das hat mich wirklich sehr gefreut. Ich war völlig perplex, denn ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet. Ich liebe Blumen

Hansi und ich sind dann auch wieder Richtung nach Hause aufgebrochen. Das war auch ganz gut so. Zum einen hatte ich wirklich übelst viel Hunger und zum anderen war es für meinen Kopf dann auch schon wieder genug für den Tag. Hansi und ich haben vorhin noch lecker Chili con Carne gekocht und jetzt liege ich noch nach einem leckeren Eis, hier auf meinem Bett.
Ich überlege gerade noch, ob ich nicht noch ein bisschen online pokern soll, aber wenn ich jetzt noch anfange, dann komm ich wieder nicht zum schlafen. Es ist ja jetzt schon wieder recht spät.

Morgen Nachmittag kommt mein Dad wie bereits schon mal geschrieben noch vorbei um hier ein paar handwerkliche Sachen zu erledigen, damit das alles hier in der Wohnung auch mal noch mehr oder minder zu einem vernünftigen Ende kommt. Ich denke, dass das noch ein bisschen mehr Lebensqualität hier in der Wohnung hinterlässt. Wir werden sehen was morgen abend alles an Änderung hier sichtbar und auch auf eine gewisse Art und weise spürbar ist.

Gerade kommt nebenbei noch gerade das deutsche Länderspiel gegen Wales. Also weit über die Hälfte ist schon vorbei, aber irgendwie hat mich das Spiel noch nicht so wirklich vom Hocker gehauen. Wenn man mal überlegt, was die Leute hier auf dem Platz alle zusammen verdienen und was die bisher dafür geleistet haben. Schon heftig. Manchmal sind die Einkommensverhältnisse im Vergleich zu dem was dafür geleistet wird schon ordentlich krass oder auch auf eine gewisse Art und Weise unfair. Ich meine die Leute da auf dem Platz verdienen jetzt mit dem Spiel so viel oder noch weit aus mehr wie ich in einem ganzen Monat. Zu derbe.
Aber wenn die so weiter spielen wird morgen früh zum Frühstück das Nutella wohl gestrichen sein und die müssen ihr Brot trocken essen

Naja ich werde mir das jetzt noch bis zum Ende anschauen und hier mal für heute schließen. Tut mir echt leid, dass ich gerade nie so viel spannendes zu erzählen habe. Mal schauen was der morgige Tag so bringen mag. Ich halte Euch auf alle Fälle auf dem Laufenden.

Bis die Tage
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Blumen sind das Lächeln der Erde.

ein Tag in Sigdorf…

Ich sitze gerade immer noch in Sigmaringendorf bei meinen Eltern zu Hause. Hansi ist immer noch auf der Messe, bzw. wohl irgendwie gerade auf dem Rückweg, ich kann aber nicht genau sagen wo, da sein Handy irgendwie aus ist (vielleicht ist auch der Akku wieder leer, ich weiß es nicht). Der Tag heute war recht entspannt und mehr oder minder faul. Hansi hat mich gegen acht Uhr heute morgen bei meinen Eltern in Sigmaringendorf abgeliefert. Dort wurde ich erst einmal mit einem netten Frühstück mit frischen Brötchen etc. empfangen.
Meine Eltern sorgen immer dafür, dass ich auch ja genug zu Essen und zu Trinken bekomme, da sie genau wissen, dass ich ab und an es nicht so wirklich mit der Disziplin dafür habe.

Habe dann einfach ein bisschen faul in den Morgen hinein gelebt. Mit meinen Eltern über einen neuen Internetvertrag für sie gesprochen, den dann auch abgeschlossen und dingfest gemacht, dann ein bisschen in Katalogen rumgewälzt, geredet usw. Was man halt so faules tut wenn man nicht wirklich eine Aufgabe am Tag hat.
Mittags gab es dann lecker Mittagessen und zum Anschluss ein leckeres Eis. So hat es sich wirklich sehr gut hier aushalten lassen. Mum hat mir heute auch noch mit viel Geduld meine Haare gewaschen. Alleine ist das momentan ja noch etwas arg kompliziert, da ja kein Shampoo oder ähnliches über die Wunde darf. Ich hoffe, dass das nächste Woche wieder alles etwas “normaler” in der Richtung wird.

Meine Kopfschmerzen sind heute noch nicht so wirklich in eine bessere Richtung gegangen. Heute Morgen bin ich mit einem wirklich riesen Brummschädel aufgewacht und meine unruhige Nacht ist heute morgen weitergegangen. Vielleicht lag es wieder daran, dass es heute doch recht warm wurde. Es hatte zwischenzeitlich wirklich an die 25 Grad bei meinen Eltern im Garten. Meine Mum hatte heute auch schon Kopfschmerzen. Vielleicht lag es wirklich hauptsächlich daran, dass das Klima nochmal umgeschlagen hat. Mal schauen wie es morgen wird. Ich wünsche mir wirklich mal einen einigermaßen schmerzfreien Tag. Ohne große Schmerzmittelbedarfe oder sonstiges. Aber ich denke das wäre einfach ein bisschen zu viel auf einmal verlangt. Sowieso jetzt nach nicht einmal einer Woche nach dem Faden ziehen.
Aber auch heute habe ich leider nicht so wirklich ein Päckchen an Geduld gefunden.

Morgen früh steht ein Besuch beim Arzt an. Ich bin mal gespannt, was es da dann für neue Erkenntnisse gibt. Vor allen Dingen welche neuen Medikamente ich dann bekomme und wie das mit meiner Krankschreibung, meiner Behandlung usw. weiter geht. Morgen Nachmittag ist dann der Termin im Geschäft. Und dann wird der morgige Tag auch wieder recht zügig vorbei sein denke ich. Aber zwei Termine solcher Art reichen wirklich schon vollkommen aus um dann wieder komplett erledigt zu sein und nur noch hinliegen zu wollen. Komm mir von meiner Kondition her vor wie kurz vor der Rente sage ich jetzt mal. Wobei man das wohl nicht wirklich vergleichen kann.

Ich habe in der Zwischenzeit die Lokalität gewechselt. Hansi hatte auf einmal bei meinen Eltern an der Haustüre geklingelt. Wie vermutet konnte er nicht vorher Bescheid geben, da sein Handyakku leer war. So musste ich dann schnell zusammenpacken und konnte hier noch nicht fertig schreiben.
Meine Kopfschmerzen sind irgendwie gerade noch schlimmer geworden als vorhin. Liegt wahrscheinlich daran, dass eine Autofahrt noch dazwischen lag und für meinen Kopf wieder einiges an “neuen” Bildern dazu kam. Das kriegt der jetzt wieder überhaupt nicht sauber verarbeitet und man merkt jetzt genau wie es da oben wieder arbeitet von links nach rechts, von oben nach unten. Wirklich krass wie man das gerade aktiv merken kann.

Ich habe beschlossen hier zu Hause gleich mit ein paar Schmerztabletten intus schlafen zu gehen. Was anderes kann ich heute wohl irgenwie nicht mehr machen. Auf meinen Ohren ist jetzt auch schon wieder ein tierischer Druck, so als ob ich über zwei Tausend Höhenmeter zurückgelegt hätte. Wirklich krass.

Es war / ist also heute nicht so sonderlich viel los. Das einzige Highlight heute, das ich zu melden habe ist das, dass ich etwas erfolgreich im Online Poker war. Immerhin etwas ;-)

Danke übrigens an alle, die mir heute schon eine eMail geschrieben haben. Hat mich wirklich sehr gefreut und ich werde versuchen morgen oder Donnerstag zurück zu schreiben.

Ich wünsch Euch was!
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Das Schöne am Faulenzen: Man weiß nie, wann man fertig ist.

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