Archive for » Dezember, 2008 «

der letzte Artikel für dieses Jahr….

Tja meine Lieben, nun ist es so weit. Ich schreibe hier den letzten Artikel für dieses Jahr. Ich sitze hier in Verbier auf dem Sofa aus den 70ern (so komisch grün braun gestreift) und hier in Verbier hat es heute Mittag heftig angefangen zu schneien. Momentan ist es leider auch so, dass wir nicht auf Verbier Stadt sehen, weil der Nebel so heftig aufgezogen ist. Ich hoffe doch, dass sich das bis zum finalen Feuerwerkscountdown dann auch wieder verzogen hat, da ich noch den Foto startklar machen und einstellen sollte. Gestern haben Hansi und ich von Dad das Stativ mit hier her genommen und ich würde gerne, bevor das große Feuerwerk losgeht hier einfach mal ein paar Probefotos machen. Ich hör zwar schon immer wieder mal, dass irgendwo ne Rakete hochgeht, aber viel sehen tu ich leider noch nichts. Noch ist ja ein bisschen Zeit.

Hansi und ich haben schon den ersten Durchgang Raclette hinter uns. Wir haben das heute Nachmittag gegen fünf Uhr schon mal aufgebaut und Essen jetzt mehr oder minder immer wieder mal in Etappen So ist man dann nicht auf einmal zu voll gegessen und kann die Zeit auch besser überbrücken bis Mitternacht. Seit gestern besitzt Hansi ja auch noch, dank meiner Schwester, ein paar Raketen, die wir dann abfeuern können. Ein paar Böller sind auch dabei, aber da bin ich ehrlich gesagt nicht ganz so Fan von. Mir sind so richtig schöne und hell leuchtende Raketen lieber. Mal schauen was Verbier selbst (also die Stadt) dieses Jahr wieder für ein Feuerwerk bietet. Letztes Jahr war das gut ein sechsstelliger Frankenbetrag. Gut, die Stadt hier hat es ja, so ist es nicht und wenn ich dafür ein tolles Feuerwerk anschauen kann soll mir das auch recht sein

Mum, Dad und Gotti sind immer noch in Freiamt. Sie werden da heute abend mit Steffi, Gerhard und Gerhards Oma ins neue Jahr feiern. Für mich ist es dieses Jahr irgendwie ein komisches Silvester. Ich glaub, es ist mir noch nie passiert, dass ich Silvester nur mit einer weiteren Person gefeiert habe. Ich will jetzt hier um Gottes Willen nicht sagen, dass es nicht schön ist mit Hansi zusammen zu feiern, aber es ist für mich halt ungewohnt, dass der Kreis hier sooo klein ist. Die letzten Jahre war irgendwie immer noch jemand mit hier in Verbier dabei. Und dieses Jahr hatten alle irgendwie auf einmal keine Zeit und was weiß ich. Dabei hatte ich extra Bleigießen Sachen usw. gekauft. Man hätte ne schöne gemütliche Raclette Runde machen können mit schön quatschen usw. danach Bleigießen, vielleicht was Spielen oder sonst irgendwas in der Richtung. Aber irgendwie ist bis auf das Raclette nichts von meinem “Wunschdenken” jetzt mehr übrig geblieben. Das ist für mich wirklich schade. Ich hatte mich heute auch schon mit Hansi darüber unterhalten. Ich bin einfach irgendwie ein “Rudeltier”, d.h. ich hab gerne Menschen um mich rum, die ich kenne und mit denen man ne schöne Zeit verbringen kann. Allein Sein hatte ich in letzter Zeit seit der OP tagsüber echt mehr als genug. Und das wird sich auch die nächste Zeit leider noch nicht so wirklich hier ändern.

Heute Mittag waren Hansi und ich schon knapp davor hier alles zusammen zu packen und nach Hause zu fahren. Warum? Bei mir ist noch nicht so wirklich die übliche Verbier Freude aufgekommen (das hatte ich ja schon mal geschrieben) Und immer nur alleine Skifahren gehen hat Hansi auch keine Lust, was ihm ja nicht zu verübeln ist. Die letzten Wochen waren irgendwie so doof viel für mich. Ich mein jetzt vor allen Dingen psychisch. Wisst ihr die Tatsache, dass sich bei meinem Kopf noch nicht wirklich was verbessert hat, hat mich echt aus der Bahn geworfen. Ich mein ich hab die Sache operieren lassen (was jetzt nicht gerade so ein Spaß war), sitze deshalb seit September schon zu Hause, brauchte mehr als Nerven erst wegen Tübingen, dann endlich die OP, dann Wochen langes Geduldspiel mit meinem Kopf, dann vergesse ich auch noch auf einmal Sachen, dann den ganzen Tag zu Hause sitzen und warten was meinem Kopf heute so alles einfällt, dann noch der geringere Verdienst, sich jeden Morgen überlegen müssen, wie man heute irgendwie die Zeit totschlagen könnte, dann noch die Sache, die ich letztens hier geschrieben habe (mit Sündenbock für manche Personen sein und was weiß ich, nähere Details möchte ich hier immer noch nicht aufführen, sonst muss ich mich nur wieder aufregen), und und und. Ich hatte in die Nachuntersuchung wirklich viel Hoffnung gesteckt. Ich wollte eigentlich, dass wenigstens dieser doch momentane Hauppart mal wieder ein bisschen in den Hintergrund tritt, aber Pustekuchen. Er ist präsenter als je zu vor. Ich wollte im neuen Jahr eigentlich wieder voll durchstarten, wieder arbeiten gehen, einen geregelten Alltag haben, wieder mein Geld selbst verdienen, und auch mal wieder etwas gefordert werden und auch mal wieder etwas “erreichen” können.

Stattdessen muss ich mir vom Arzt als Ergebnis einen Heilungsverlauf der “ok” sei diagnostizieren lassen und auf den Kernspinbildern sehen, dass sich im Vergleich zu den ersten Bildern nach der OP nicht wirklich irgendwas getan habt. Wisst ihr wie deprimierend das ist? Ich mein wozu habe ich dann den ganzen Sch… machen lassen? Es hat bisher nix gebracht. Mein Kopf tut immer noch was er will und so langsam dreh ich echt dann mal am Rad. Ich mein ich kann doch nicht nur rumsitzen und hoffen, dass mein liebes Gehirn dann doch mal irgendwann Lust hat sich auszudehnen und meine Hirnmittellinie sich begradigt. Diese Warterei nervt und vor allen Dingen der Gedanken, dass man mich, sofern sich bis Ende März nichts gravierendes tut, noch mal operieren könnte ruft auch nicht gerade gute Laune in mir vor.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir seit der OP irgendwie teilweise die Freude am Leben vergangen ist. Immer wieder muss ich erst mal mit meinem Kopf schauen wie das geht, wie der reagiert, etc. Das nervt mich echt an. Ich hatte echt gedacht, dass Hansi, ich und Jürgen (unser Hochzeitschauffeur) und seine Freundin hier ein paar tolle Tage haben. schön Silvester feiern und ich dann im neuen Jahr wieder durchstarte. Tja und nun? Ich sitze mit Hansi alleine in Verbier und kann im Januar nicht durchstarten und wieder voll arbeiten gehen. Tolle Sache, wirklich!!! Hansi sprüht heute auch noch nicht gerade so voller Lebensfreude. Er hat gerade auch die ein oder andere Sache, die ihm zu schaffen macht. Mehr familiäre Sachen mit seiner Seite. Alles nicht so einfach.

Lasse ich das ganze Jahr noch mal Revue passieren so ist doch einiges los gewesen. Im Januar habe ich meinen neuen Job bei Bizerba angefangen. Ich bin dort wirklich gut aufgenommen worden und möchte ein paar Kollegen von dort echt nicht mehr missen. Ich hätte mich auch sehr gefreut wenn ich mit denen wieder im neuen Jahr hätte durchstarten können, aber das wird ja leider nichts. Ich denke die Leute, die ich meine wissen es, dass sie gemeint sind. Es sind alles treue Blog Leser und von daher ist der Dank hier niedergeschrieben schon richtig adressiert und kommt auch bestimmt genau dort an wo er soll. Danke Euch!!!

Tja das erste viertel Jahr war dann natürlich auch noch vom dem Highlight schlecht hin geprägt – Hansis und meine Hochzeit am 03. Mai. Was haben die Vorbereitungen nicht alles an Nerven gekostet, aber was für schöne und emotionale Momente haben sie nicht auch gebracht. In der Zeit haben wir (Hansi und ich) auch sehr viel über Freundschaften gelernt und erfahren auf wen man sich verlassen kann und wen nicht. War in manchen Momenten schmerzhaft, aber jetzt gesehen war es gut so wie es passiert ist.

Die Hochzeit selbst war ein Tag, den ich wohl nie vergessen werde. Nach sechs Wochen Dauerregen hatte zum ersten Mal wieder die Sonne gescheint, ich hatte all die Menschen an dem Tag um mich rum, die mich in meinem Leben (stückweise) begleitet haben, denen ich auch teilweise wirklich viel zu verdanken habe. Aus Michaela Bergmann wurde Michaela Estler und ich habe mich nun “offiziell” zu dem Mann bekannt mit dem ich gerne zusammen alt werden möchte, bei dem ich weiß, dass er mich immer wieder zum lachen bringt (ich sag nur “er wurde sieben Jahre und seiher ist er nur noch gewachsen “), dass er egal wie schlecht es mir geht immer für mich da ist und auch wirklich mit mir “In guten wie in schlechten Tagen” gemeinsam durchs Leben geht. Dass es die richtige Entscheidung war hat sich bei meiner ganzen Kopfgeschichte, die kurz nach der Hochzeit ins Rollen kam schon mehr als gezeigt. Da auch Du Hansi immer meinen Online Blog liest, sei dir an dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Danke gesagt. Ich bin dankbar dafür, dass du immer zu mir hälst, dass du immer ein offenes Ohr für mich hast (außer wenn es um Hausarbeit geht ) und dass du mich mit all meinen Macken, Launen und Kuriositäten so nimmst wie ich bin und nicht versuchst mich zu ändern. Riesen Schmatzer dafür.

Nach der Hochzeit kam dann die ganze Sache mit dem Kopf ans Tageslicht. Bis zur OP hin sind Hansi und ich ja dann auch noch umgezogen. Bei den zwei Sachen (Kopf und Umzug) hat sich für mich wieder mal gezeigt, dass ich mich jederzeit auf meine Familie verlassen kann. Ohne Murren, ohne Gegenwehr oder was auch immer konnte ich einfach dort anrufen wenn ich irgenwas gebraucht habe. Es war immer irgendwer sofort zur Stelle, hat mich irgendwo hin gefahren wenn Hansi mal keine Zeit hatte, beim Umzug haben alle tatkräftig mitgeholfen und was weiß ich. Und das schöne ist für mich immer wieder zu sehen, dass dieser Zusammenhalt bei uns einfach irgendwie selbstverständlich ist. Da gibt es nicht erst ein ewiges dafür und dagegen, pro und contra, und eine ewige Hinterfragerei. Es wird einfach gemacht und dann auch einfach gemeinsam durchgestanden. Und genau dieses Gefühl ist für mich beruhigend und etwas, was ich nicht missen möchte. Ein riesen großes Danke an dieser Stelle an meine Familie. Ich weiß, dass dieses Jahr einiges los war und ich Euch und Eure Nerven echt häufig beansprucht habe! Ich versuche im neuen Jahr nicht ganz so “beanspruchend” zu sein. Ich denke Steffi und Gerhard sind mit ihrem Hausbau dann mal dran

Tja und das restliche Viertel vom Jahr fand ich, wie bereits geschrieben nicht ganz so prickelnd und erwähnenswert, aber was soll ich machen? Irgendwie ist es schließlich auch noch rumgegangen. Und mit der Hochzeit von Steffi und Gerhard gestern hat das Ganze ja noch irgendwie einen Abschluss mit Highlight gefunden. Ich wünsche den beiden an dieser Stelle nochmal alles alles Liebe und Gute.

Ich hoffe Euer Jahr war nicht von ganz so vielen Auf und Abs wie meinen geprägt und dass doch immer noch das “Auf” dominiert. In wenigen Stunden geht das Jahr 2009 los und ich habe beschlossen dem neuen Jahr den Kampf anzusagen, Naja jetzt nicht dem Jahr selbst, aber allem was so unangenehmes kommen mag. Mein Kopf muss endich kapieren, dass ich nicht die Lust habe zu warten und dass ich aktiv etwas für die Besserung tun werde. Ich hoffe und denke, dass ich aber nicht zu viel erwarten werde, dass ging in diesem Jahr auch in die Hose. Eigentlich würde ich einfach gerne mal noch so richtig schön in den Urlaub. Einfach weit weg in ein Hotel, in dem ich nichts machen muss außer einfach zu entspannen. Vielleicht werde ich mich auch noch für einen Hochschulkurs einschreiben oder so. Ich könnte mein Französisch mal wieder ein bisschen aufpolieren. Ich muss mich mal informieren wenn ich wieder zu Hause bin.

Hansi und ich werden wohl bald die zweite Runde Raclette starten. Von daher werde ich meinen Eintrag für heute und für dieses Jahr beenden. Ich bedanke mich bei allen Menschen, die mir dieses Jahr beigestanden sind und natürlich bei allen, die hier immer wieder regelmäßig meinen Blog lesen!

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für das neue Jahr und einen guten Rutsch!

Passt auf Euch auf!
- Michaela

P.S.: Fazit des Jahres – Hol ordentlich Schwung auf der Schaukel des Lebens, genieße das Kribbeln im Bauch und betrachte jedes Tief nur als Etappe auf dem Weg nach oben. Dorthin, wo die schönste Aussicht ist.

Category: Urlaub  Leave a Comment

so, wäre das auch erledigt…

meine Schwester ist nun auch unter der Haube Heute war also der große Tag von meiner Schwester Stephanie und ihrem Freund äh, jetzt besser gesagt Mann, Gerhard. Hansi und ich sind heute morgen um sieben Uhr hier in Verbier losgefahren. Hatten ja doch noch ein gutes Stück Fahrt vor uns. Es lief aber doch recht gut und so waren wir auch fast ne Stunde zu früh vor Ort. Sind dann noch schnell in Freiburg in den Toys ‘r’ us und sogar in der der Autowaschanlage. Das Auto sah  von dem ganzen Salz und Staub und was weiß ich nicht alles, hier in Verbier wirklich nicht mehr so wirklich prickelnd aus. Und da wir schon mal die Zeit hatten haben wir das halt auch noch erledigt.

Sind dann über diverse ominöse Ortschaften Richtung Freiamt bzw. Sägplatz (das ist irgendwie ein Teilort oder wie auch immer man das in dem Fall nennt) von Freiamt. Wir waren noch die ersten. So nach und nach sind dann aber die restlichen Verwandten etc,. (so um die 30 Stück im Gesamten) eingetroffen und auch das Hochzeitspaar. Naja im Vergleich zu dem, was bei Hansi und mir am Hochzeitstag alles los war, war das heute doch eher klein, ruhig und beschaulich ohne viel Schicki Micki und Klim Bim. War aber auch nett. Der Standesbeamte war wirklich sehr nett und hat auch die Trauung sehr locker und persönlich gestaltet. Wie das aber nun mal so bei standesamtlichen Trauungen ist, ist der ganze Zauber auch schon irgendwie nach einer viertel Stunde vorbei. Das Ganze wurde dann mit Unterschriften, Ringen und nem Kuss besiegelt und dann war es amtlich, dass aus meiner Schwester Stephanie Bergmann nun Frau Stephanie Schmälzlin wurde. So war auch die letzte Bergmann von unserer Famlie, bzw. aus unserer Generation nicht mehr länger eine Bergmann und meine Mum ist nun wieder aus unserem Familienzweig wieder die einzige weibliche Bergmann. (Glückwunsch, du bist wieder einmalig )

Was ich super nett von meinem Schwager fand war, dass er meiner Schwester doch noch einen kleinen Wunsch zur Hochzeit erfüllte. Steffi hat schon immer, seit ich denken kann davon geredet, dass sie gerne als “Hochzeitsauto” einen Traktor hätte. Tja und als ich so während der Trauung mal aus dem Fenster sah hatte ich doch glatt einen Traktor vorfahren gesehen und siehe da, der stand, als die beiden rauskamen auch für sie zur Abfahrt bereit. Es war ein wirklich wunderbar und super restaurierter alter Lanz. Der hatte vielleicht mal einen Sound kann ich Euch sagen. Steffi hatte sich wie Schnitzel gefreut. Dann hieß es nur noch aufsteigen und losfahren. Das war vielleicht ein Spektakel kann ich Euch sagen. Hansi hat ein kurzes Video davon gemacht. Das könnt ihr hier mal anschauen (das Video ist ursprünglich ein HD Video. Beim Hochladen wurde das Ganze aber runtergerechnet, deshalb ist von der Qualität leider nicht mehr ganz so viel übrig)

Hier mal noch ein Bild von den beiden mit Traktor, da ist die Qualität etwas besser als beim Video

Ich werde morgen oder so mal noch ein Online Fotoalbum anlegen. Dann kann ich Euch hier auch mal noch einen Link reinstellen, dann könnt ihr Euch mal ein bisschen anschauen was heute so alles war.
Heute habe ich ehrlich gesagt nicht mehr so wirklich die Lust alle Bilder zu sortieren und hoch zu laden. Es ist wirklich schon spät, da Hansi und ich ja heute gleich noch wieder hier her zurück nach Verbier gefahren sind. Es war alles in allem heute ein echt stressiger Tag, aber was tut man nicht alles für seine Schwester. Ich geh mal davon aus, dass das so schnell nicht wieder vorkommt. Morgen ist Silvester und das Jahr geht zu Ende. Habt ihr Euch schon gute Vorsätze fürs neue Jahr überlegt? Ich persönlich halte ehrlich gesagt von Vorsätzen nicht wirklich was. Ich meine wieso sollte man sich eher daran halten und was ändern, nur weil es der 31. Dezember ist und ein neues Jahr beginnt? Ich meine wenn ich gewisse Sachen in meinem Leben ändern will, dann kann ich das doch auch unterhalb vom Jahr machen und warte nicht bis das Jahr vorbei ist. Wenn man sich Vorsätze zum neuen Jahr nimmt, dann hat für mich das irgendwie so langsam was zwanghaftes. Ich weiß ja jetzt nicht, ob es da irgendwelche Statistiken oder so gibt, wieviel an Silvester gemachte Vorsätze auch gehalten werden, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das viele sind.Hansi und ich haben heute von Steffi und Gerhard noch die georderten Rakten, die sie für uns gekauft haben, eingepackt. Jetzt können wir morgen ordentlich Raketen raketen Ich weiß gerade gar nicht wie viele wir jetzt in Summe haben, aber ich denke genug. Hier in Verbier schießen die ersten Leute schon seit ein paar Tagen ordentlich Raketen in die Luft. Wenn ich bedenke, was die ganzen Raketen hier in der Schweiz, vor allen Dingen in Verbier, kosten, dann haben die die letzten Tage bestimmt schon in Summe einen Kleinwagen in die Luft gefeuert. Gestern abend war nämlich schon das “Probefeuerwerk” was in manchen Städten der Welt eigentlich schon als riesen Attraktionsfeuerwerk durchgegangen wäre. Aber hier in Verbier lässt man sich halt einfach nicht lumpen. Ich werde mich jetzt Richtung Bett gehen und auch morgen erst einmal ausschlafen. Muss ja morgen abend lange aufbleiben um das neue Jahr einigermaßen frisch zu begrüßen Es soll ja morgen abend anfangen mit schneien. Ich hoffe, dass es nicht all zu kalt und neblig wird. Habe heute extra Dads Stativ für den Foto mitgenommen. Will morgen noch ein paar lässige Feuerwerksaufnahmen machen und dafür wäre es echt schlecht wenn es neblig oder bewölkt wäre.Naja werden wir ja dann sehen. Noch hat das alte Jahr noch 24 Stunden und 13 Minuten. In der Zeit kann sich ja noch viel tun

Ich wünsch Euch was! Man liest sich denke ich in diesem Jahr noch mal.
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages -Liebe ist das größte Abenteuer des menschlichen Herzens. Sie verändert alles, dein Denken und dein Tun, dein Fühlen und dein Sprechen. Dein ganzes Leben.

Category: Urlaub  Leave a Comment

Immer noch in Verbier ;-)

Heute war nun schon der dritte Tag in Verbier (der 1.Weihnachts- feiertag, an dem wir hier her gefahren sind jetzt mal nicht mitgerechnet) Ich war bisher immer noch nicht beim Skifahren. Meine Motivation hierfür habe ich wohl irgendwie zu Hause gelassen. Überhaupt kommt es mir seit meiner Kopf OP so vor, als ob ich auf viele Dinge einfach keine Lust mehr habe und mich auch nicht einmal mehr annährend dafür motivieren kann. Das ist doch echt komisch oder? Ich erfreue mich gerade nicht einmal mehr so wirklich an dem tollen Panorama, was ich hier von unserem Wohnzimmerfenster aus habe. Ich weiß echt nicht was gerade los ist.

Gestern morgen war die Eigentümerversammlung von dem Haus hier. Und ich muss sagen, dass es wieder krasse Leute gab. Manche kannten wir noch vom letzten Jahr, manche waren “neu” bzw. sind halt in Vertretung für wen anderen gekommen. Da war so ne Tussi dabei, die war vielleicht so alt wie ich. Aber noch deftiger geschminkt als ich (knall rote Wangen geschminkt, der Rest vom Gesicht, bis auf die Augen wahnsinnig blass geschminkt, so komischen Pelz in ihren Schuhen, einen riesen Brilli an ihrem Finger und ein Gehabe, dass echt alles zu spät wär. Das ist echt schwer zu beschreiben sag ich Euch. Aber die war echt die Unterhaltung schlecht hin in der Versammlung  Die hat immer so sakrisch doof gekünstelt irgendwelche Sachen nachgefragt, sich Luft zugewedelt mit der Hand und was weiß ich nicht alles. Wirklich zum schießen.

Dann war da noch ein Italiener. Wirklich sympathischer Typ eigentlich. Aber es war echt knaller hart wenn der Französisch sprach. ich mein ich hatte echt Respekt vor Ihm weil er wirklich gut und auch recht fließend Französisch konnte, nur hörte sich das echt lustig an. Ein mit italienischem Akzent französisch sprechender Italiener Der hatte aber ein paar gute Einwände und auch schon cleverer Weise von ein paar Dingen die er hier im Haus bemängelte, Fotos mit seiner Digicam gemacht etc.
Die ganze Sitzung ging fast zwei Stunden und danach hat mir auch echt der Kopf etwas gebrummt. Gut was wil man erwarten, wenn in der ganzen Zeit so viel und so schnell Französisch gesprochen wird. Aber wir haben es ja einigermaßen gut überlebt würde ich mal meinen.

Wir waren nach der Sitzung dann noch hier im Migros ein paar Sachen einkaufen. Mum und Dad wollen noch ein paar Dinge haben, dann haben wir noch was gebraucht etc. Man merkt, dass hier in Verbier mittlerweile wieder mehr Leute eingetroffen sind. Da hat es echt mal so was von derbe gewuselt. Und das kurz vor Ladenschluss. Aber die im Migros kennen dann echt nichts. Wenn bei denen die Zeit zum Schließen gekommen ist (hier macht jeder Laden, sogar der Supermarkt Mittagspause) dann machen die einfach das Licht aus. Und irgendwie hat es sich auch bewährt, dass dann so ziemlich alle Leute, die noch im Laden drin sind, den Weg zum Ausgang suchen.

Hansi ist gestern Mittag dann noch Skifahren gegangen und ich hab hier in der Wohnung ein bisschen xBox gespielt und mich online mit Nicki unterhalten und noch ein paar Sachen im Internet nachgeschaut. Irgendwie ging der Tag dann auch rum. Abends habe ich zum Essen Bologneser Gratin gemacht. Dann war meine wehrte Schwester Steffi noch im ICQ online und ich habe mich mit ihr in erster Linie über die Hochzeitssache unterhalten. Ich habe ihr auch noch einmal deutlich gemacht, dass Hansi und ich es nicht wirklich gut fanden, wie die ganze Sache jetzt gelaufen ist. Ich meine jetzt mit Verbier und der Anlügerei etc. Scheint mir so, als hätte sie das irgendwie verstanden.
Ich habe ihr dann auch erzählt, dass Hansi und ich jetzt beschlossen haben trotz dem ganzen Spektakel was da jetzt gelaufen ist, am Dienstag nach Freiamt zu fahren.

Wir werden hier in Verbier gegen 7 Uhr morgens losfahren. Ich denke, dass das zeitlich gut reichen müsste um gegen 11:30 Uhr in Freiamt im Standesamt sein zu können. Ich habe mit Steffi ausgemacht, dass wir unseren neuen Foto mitbringen und dass ich dann nebenbei ein paar Bildchen schießen werde. Sonst haben die ja gar keine Erinnerung groß an ihren Tag. Ich denke wir werden auch nach der Trauung dann noch ein paar Gruppengotos machen oder was weiß ich. Danach gehen wir ja noch alle zusammen was Mittagessen und dann werden Hansi und ich uns auch schon wieder auf den Rückweg hier nach Verbier machen.
Da hier in der Schweiz die Feuerwerksraketen so elendig teuer sind (9 Raketen für 49 Franken) werden wir uns an dem Tag in Deutschland auch noch Raketen besorgen, damit wir hier an Silvester wenigstens ein bisschen was zu schießen haben. Wir können sicherlich nicht mit dem Feuerwerk mithalten, welches hier immer abgefeuert wird, aber ein bisschen Spaß muss man ja schließlich auch haben oder?

Der Dienstag wird in Summe für uns wohl ziemlich stressig werden, aber naja was tut man nicht alles für seine einzige Schwester. Sie hat mir gestern abend schon geschrieben was es zu Essen geben wird. Das hat sich jetzt auch nicht gerade schlecht angehört. Von daher wird der Tag in Summe sich schon lohnen

Ich glaub wenn jemand im Januar diesen Jahres zu meinem Dad gesagt hätte, dass am Ende diesen Jahres beide seiner Töchter unter der Haube sind hätte er erst mal nur müde gelächelt und gesagt: Alles klar, wir sprechen uns Anfang nächsten Jahres wieder.” Gut von mir und Hansi wusste er es ja zu dem Zeitpunkt dann schon. Aber schon krass, dass wir beide jetzt 2008 heiraten bzw. dann geheiratet haben.

Heute waren Hansi und ich den ganzen Tag faul zu Hause. Nicht einmal Hansi war Ski fahren. Wir sind später aufgestanden, haben in Ruhe gefrühstückt und dann war es auch schon knapp um die Mittagszeit. Bei dem Lift und den Kassen hier neben dem Haus war heute den ganzen Tag echt die Hölle los. Unglaublich. Ich möchte mal wissen, was da nebenan besonderes geboten war, dass heute jeder hier fahren wollte.

Mein Kopf hat sich so langsam wieder an die Höhe hier gewohnt. Das dauert immer ein bisschen. Der Höhenunterschied ist jetzt nicht gerade wenig. Und hier scheint gerade wirklich jeden Tag sehr heftig die Sonne. Im Zusammenhang mit dem Schnee hier blendet das dann doch schon immer ganz ordentlich. Damit das beim Skifahren nicht böse endet habe ich mir heute für meine Skibrille noch eine neue Linse gekauft. Die bisherige lässt noch 55% des Sonnenlichtes durch, sprich es ist doch immer ganz schön hell und anstrengend für meine Augen. Jetzt habe ich ein Glas, welches nur noch 10% durch lässt und einem das ganze so vermittelt, wie wenn man ne gute und dunkle Sonnenbrille an hat. Das ist halt schon das Geschickte wenn man so einfach bei den Oakley Brillen die Linsen austauschen kann. Und der Laden bei dem ich das gekauft habe, hat auch noch gerade 20% Rabatt auf Oakley Skibrillen gegeben. Von daher ging das preislich wirklich in Ordnung. Sogar bei Verbier Verhältnissen. In Deutschland hätte ich das nicht billiger bekommen und da ich bisher ja noch nicht Skifahren war habe ich ja auch noch kein Geld gebraucht.

Mal schauen was der morgige Tag jetzt so bringen mag. Ich denke, dass Hansi und ich mal morgen früh die Pisten abchecken werden. Morgens ist meistens nie so viel los. Und der Funpark bei La Chaux ist wohl laut Aussage von Hansi gut präpariert. Dann werden wir mal den neuen Foto mitnehmen und das ein oder andere Bild machen. Mal schaurn ob das alles so klappt wie wir uns das vorstellen.

Ich denke ich werde hier morgen dann mal ein paar Ergebnisse reinstellen. Bis dahin wünsche ich Euch allen noch einen ruhigen Abend.

Man liest sich.
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Heute ist der richtige Tag, um einfach nur das zu tun, wozu du gerade Lust hast. Anschließend tust du was dir Spaß macht. Danach machst du, was du willst. Und morgen, da machst du einfach so weiter…

Category: Urlaub  Leave a Comment

Angekommen aber doch nicht….

Hansi und ich sind gestern nun doch noch nach Verbier gefahren. Wenn ich ehrlich bin hatte ich nicht mal wirklich Lust dazu. Durch die Hochzeitsgeschichte meiner Schwester hatte es mir irgendwie, wie ich schon geschrieben hatte, die Laune ordentlich verdorben. Mir geht das auch heute noch nicht wirklich in den Kopf wie mein Schwager mich so anlügen jkonnte und und nicht einfach Tacheles geredet hat, was meinem Mann und mir einfach viel Ärger erspart hätte. Naja sich noch mehr früber aufregen bringt es nicht. Es ist jetzt so und basta. Ob es mir gefällt oder nicht. Ihm hat es scheinbar nicht wirklich weit gedacht in der Sache. Hatte heute auch noch in ICQ mit meiner Mum über die ganze Thematik gesprochen. So wirklich weiter gekommen bin ich aber auch hier nicht.

Hansi ist heute Mittag zum Skifahren gegangen. Bei mir ist aufgrund des Stresses die letzten Tage noch nicht wirklich annährend die Lust zum Skifahren da. Außerdem bin ich auch noch halber krank und nehm gerade schon immer Grippostat Tabletten ein. Ich habe für meinen Kopf jetzt auch noch Tabletten dabei, die angeblich die Leistung und Konzentrationsfähigkeit fördern sollen. Vielleicht helfen die ja. Wie ihr seht bin ich gerade fleißig am Tabletten nehmen. Aber was tut man nicht alles um einigermaßen (wieder) fit zu werden.

Hier in Verbier hat heute den ganzen Tag die Sonne gescheint. Der Himmel war so richtig krass blau. Ich habe ein paar Fotos mit der neuen Kamera gemacht und wenn man die jetzt anschaut könnte man meinen, dass das Blau des Himmels irgendwie bearbeitet oder eine Foto Montage wäre. Aber nein, es ist wirklich so. Meine Mum sagte, dass bei Ihnen heute ein wirklich kalter Ostwind geblasen hätte und es sehr kalt gewesen wäre. All denen, bei denen es heute auch so war, schicke ich auf diesem Weg ein paar Sonnenstrahlen hier aus Verbier.


Das Bild habe ich um die Mittagszeit hier von unserem Balkon aus gemacht. Hier liegt echt schön viel Schnee. Im Vergleich zum letzten Mal als wir hier waren, sind aber weit aus mehr Leute da und es ist nicht mehr ganz so ruhig wie noch bei unserem Besuch hier im November. Aber das ist normal. Jetzt ist hier Hauptsaison und nach Weihnachten bis die erste Januar Woche ist hier wirklich höllisch viel los. Die High Society ist auch wieder eingetroffen. Wo man schaut Pelzmäntel, Designerhandtaschen, edle Sonnenbrillen usw. usw. Ich habe heute meine Louis Vuitton Handtasche und meine stylische Oakley Brille auch schon ausgeführt. So muss es ja sein

Mittlerweile ist es hier schon dunkel. Bei uns auf dem Balkon steht zum einen Siegbert Schneemann und zum anderen Werner Weihnachtsmann. Das sind zwei aufblasbare beleuchtete Figuren. Wollen es hier ja auch ein bisschen weihnachtlich haben. Wir haben ja nirgendwo so wirklich Weihnachtsatmosphäre. Sicher in Verbier Stadt etc. schon aber ich meine jetzt hier in der Wohnung. Muss noch ein paar Lichterketten aufhängen. So klasse bunte Lämpchen. Ihr werdet nie drauf kommen wo ich diese Weihnachtslichter gekauft habe. Das war letztes  Jahr in Dubai. Jetzt echt, ohne Witz! Die habe ich da in einem Laden gefunden, der irgendwie alles mögliche hatte. Unter anderem eben auch diese coolen Weihnachtslichter. Da hat eine Lichterkette nur 1 € gekostet. Und die können blinken in zig Geschwindigkeiten. Die werde ich nachher noch ans Fenster machen.

Morgen früh ist Eigentümerversammlung vom dem Haus hier. Da werden Hansi und ich hingehen. Mal schauen was die Herren so sprechen. Das gnaze ist halt immer auf französisch. Das ist leider nicht ganz so einfach zu verstehen, aber irgendwie werden wir das schon wieder hinbekommen. Letztes Jahr ging es auch. Schon krass was für Leute hier in dem Haus eine Wohnung besitzen. Teilweise richtige Nerds. Und das heftigste ist halt, dass die Sitzung um zehn los geht, dann so gegen elf zu Ende ist und dann gehen die alle immer in das Restauran neben an und schütten erst mal so gute zwei Flaschen Wein. Das ist hier normal. Aber ich fand das, als ich das letztes Jahr das erste Mal gesehen habe, wirklich heftig

Ich werde jetzt mal noch ein bisschen Fernsehen und dann auch bald ins Bett liegen. Meine Augen brennen schon den ganzen Tag und wie gesagt erkältet bin ich auch. Will ja nicht, dass das Ganze noch schlimmer wird.

Ich hoffe Ihr hattet nette Weihnachtstage. Hansi und ich sind eigentlich immer irgendwie hier erreichbar. Meistens ist mein Laptop hier online. Also im Skype oder ICQ einfach anschreiben. Oder per eMail. Wir freuen uns immer über Nachrichten, Grüße oder sonstiges.

Ich hoffe Ihr freut Euch über die Sonnenstrahlen, die ich Euch geschickt habe.

Liebe Grüße
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Jeder Sonnenstrahl ist ein Wink des Himmels, hinaus zu gehen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Category: Urlaub  Leave a Comment

Weihnachten und ein bisschen Enttäuschung…

Eigentlich fing der gestrige Tag wirklich gut und nett an. Hansi und ich waren morgens alle Sachen für Verbier kaufen und haben dann zu Hause auch noch entsprechend die Sachen dafür zusammen gepackt. Ich bin dann noch gemütlich unter die Dusche gestanden und dann habe ich Hansi schon mal sein Weihnachtsgeschenk gegeben. Ich habe ihm einen “Turbo Wheelie” geschenkt. Das ist eine ferngesteuerte Motocross Maschine mit der man so ziemlich viele lustige Dinge machen kann. Ihr könnt Euch hier mal die Werbung dazu anschauen. Naja auf alle Fälle mussten wir dann noch zum Parkplatz des Naturbades fahren, damit man das Gefährt dann auch gleich mal ausprobieren kann. Ist gar nicht so einfach im ersten Schritt. Hansi hat ein paar Anläufe gebraucht bis es geklappt hat.

Danach sind wir wieder nach Hause und haben dann soweit alles für den Abend bei meinen Eltern zusammengepackt und sind dann mit beiden Autos losgefahren. Ich habe mein Auto mitgenommen, da ich es über Silvester etc. nicht hier stehen lassen will. Als wir dort angekommen waren hat meine Mum auch schon angefangen mit Essen kochen. Wie schon mal geschrieben. Lecker Schweinelendchen mit Champignon Soße, Spätzle, Pommes, Gemüse und Salat. Unser traditionelles Weihnachtsessen. Zum Nachtisch gabs noch Eis. Dass man mich dafür nicht extra begeistern muss, brauch ich an dieser Stelle wohl nicht zu schreiben.

Meine Eltern, Gotti und ich sind dann zur Kirche. Hansi blieb zu Hause und hat xBox360 gespielt. Er hat es einfach nicht so mit der Kirche und von daher ist er nicht mit. Wir sind schon gut eine halbe Stunde von Kirchenbeginn da gewesen. Das ist aber in Sigdorf auch wirklich zu empfehlen. Wären wir nur fünf Minuten später gekommen wäre es mit einem Platz schon problematisch geworden. Die Kirche in Sigdorf ist gewiss nicht gerade klein, aber an Weihnachten ist sie immer wirklich brechend voll. Gegen viertel acht waren wir dann wieder bei meinen Eltern und es ging dran ein paar Kleinigkeiten an Geschenken auszupacken. Meine Schwester und ihr Freund sind dieses Jahr über Weihnachten in den Schwarzwald zu seiner Verwandtschaft gefahren. Sie haben vor ihrer Reise noch für jeden einen Umschlag bei meinen Eltern hingelegt wo deutlich drauf stand, dass man den erst am Heilig Abend aufmachen darf.

Mir war schon halb klar, dass da irgendwas drin steht, dass sie heiraten oder sonstiges. Und wie war es? Ich hatte recht. Meine Schwester heiratet. Jetzt kommt aber der Clou an der ganzen Sache. Schon am 30. Dezember, sprich nächste Woche Dienstag. Das Ganze findet nur standesamtlich und das in Freiamt, sprich im Schwarzwald statt. Ihr werdet jetzt vielleicht denken. Ja Moment mal, Hansi und Michi sind doch da in Verbier. Ja sind wir auch. Ich war gestern abend wirklich ein bisschen arg verärgert. Am zweiten Dezember hat Gerhard mich noch über Skype gefragt wann Hansi und ich jetzt genau nach Verbier gehen, ob wir alleine gehen und was weiß ich nicht alles. Mir kam das damals schon echt ein bisschen arg spanisch vor. Ich habe ihn dann im Gespräch klar gefragt, wieso er denn so komisch rumfrage und auf was er hinaus wolle. Was denn genau anstünde und ob Hansi und ich mit Verbier irgendwas anders legen müssten und was weiß ich. Und was war seine Antwort “Nein, ich muss doch nur wissen wann meine Helfer für den Bau verfügbar sind wenn ich dafür gerade am Planen bin”.

Kann mir mal einer von Euch sagen, wieso er nicht einfach gesagt hat: Du pass mal auf, deine Schwester und ich heiraten am 30sten in Freiamt. Wäre schön wenn ihr es irgendwie trotz Verbier einrichten könntet da zu kommen. Aber nein, nix dergleichen. Stattdessen muss ich das gestern abend aus einer Karte lesen. Das Auto steht schon vollbepackt mit Skiern, Lebensmitteln und was weiß ich nicht allem vor der Haustüre. Hier zu Hause sind die Sachen auch schon gepackt, so dass wir sie heute morgen nur noch fertig ins Auto packen hätten müssen und nach dem Mittagessen bei Gotti nachher direkt nach Verbier abfahren hätten können. Und jetzt sitz ich hier im Wohnzimmer und mir ist die ganze Laune an dem Verbier Urlaub wirklich derbe vergangen.

Ich wurde wieder in eine Situation manövriert in der ich, egal wie ich mich entscheide es keinem Recht machen kann. Fahren wir heute wie geplant nach Verbier und kommen nicht zur Hochzei in fünf Tagen heißt es wieder: Mein Gott seid ihr unflexibel. Michaela du hast nur eine Schwester und die heiratet auch “nur” standesamtlich. Dann kannst du doch nicht einfach nicht da sein! Tja das Thema ist, dass “mal einfach eben so” von Verbier aus hinfahren auch etwas derbe blöd ist. Wenn alles gut geht, dann brauch man gut um die 3 1/2 Stunden zum fahren. Die Hochzeitsgeschichte steigt um 11:30 Uhr also muss man wirklich derbe bei Zeiten losfahren. Und dann muss man auch wie geschrieben noch hoffen, dass nix dazwischen kommt unterwegs und dass man es auch pünktlich schafft. Standesamt dauert nicht mal ne halbe Stunde. Danach geht man noch was essen und dann ist die Party auch wieder zu Ende und Hansi und ich könnten zurück nach Verbier fahren. Am Ende vom Lied wären wir dann mindestens sieben Stunden gesamt auf der Straße unterwegs. Würden mal eben über 700 km mit dem Auto fahren und das um in Summe vielleicht vier Stunden in Freiamt zu sein. Würdet ihr das machen? Ich seh das ganze nicht mit wenig Stress verbunden.

Jetzt, einfach hier noch so zu sagen, ok, wir fahren erst nach Verbier wenn die Hochzeit vorbei ist, ist auch mehr als Scheiße. Wie gesagt, die Sachen sind alle gepackt, das Auto ist voll mit eingekauften Sachen, am 27. Dezember ist in Verbier Eigentümerversammlung von dem Haus wo wir hin sollten, mein Mann hat sich schon so tierisch auf seine erste Abfahrt morgen gefreut und was weiß ich nicht alles.

Es ist einfach assig, wie das gelaufen ist. Ich bin vor allen Dingen wirklich darüber enttäuscht, dass man mich erst noch so scheinheilig fragt wann wir in Verbier sind und dann auf meine Frage hin ob man was ändern soll mit Nein antwortet und jetzt auf einmal so was!
Die ganze Problematik würde echt nicht bestehen wenn mein angehender Schwager bei unserem Gespräch letztens Tacheles geredet hätte. Aber nein jetzt kommt man einen Tag bevor wir fahren wollen damit und jetzt sollen wir auch noch auf einmal wieder alles umschmeißen und flexibel sein. Wie gesagt mir ist die Lust an Verbier echt vergangen. Ich kann es einfach nicht allen Recht machen, egal was ich mach.
Ich mein wenn ich noch zig andere Geschwister hätte oder Steffi noch kirchlich heiraten würde wäre das alles für mich kein Thema, dann würde ich in sechs Stunden mit Hansi auf dem Weg nach Verbier sein. Aber ich hab halt nur mal eine Schwester und ich geh jetzt auch an dieser Stelle davon aus, dass sie nur einmal heiraten wird.

Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll. Wenn wir heute noch fahren sollte ich mich mal schleunigst beeilen damit wir die ganzen restlichen Sachen noch gepackt bringen. Aber wenn wir heute fahren ist mein Problem mit der Hochzeit immer noch nicht erledigt. Hansi hat heute Nacht schon knallhart gesagt, dass es unter den Umständen gar keinen Sinn macht wenn wir nach Verbier fahren. Mir sei die Lust an allem vergangen und von daher könnte man es kostentechnisch auch ganz minimieren und gleich komplett zu Hause bleiben.
Das wiederum ist aber auch nicht möglich, da wir beim letzten Mal einiges an Sachen dort gelassen haben, der Kühlschrank ist dort noch an und was weiß ich nicht alles. Wir müssen definitiv hinfahren um das alles zu regeln.
Hansi ist auch deutlich angenervt von der ganzen Thematik wie das jetzt gelaufen ist. Irgendwie auch für mich verständlich. Ich brauch hier nicht schreiben wie gerne er dort Skifahren geht und die Bedingungen dort sind halt gerade auch noch ein wirklicher Traum. Sonne ohne Ende und massig Schnee.

Es ist wirklich übel. Ich sollte mich schon längst entschieden haben was wir tun, aber irgendwie komm ich zu keinem Ergebnis. Meine Schwester hat mir echt ein tolles Weihnachtsgeschenk geliefert. Vielen Dank auch!

Ich hoffe bei Euch war es besser.
Macht’s gut
- Michaela

P.S.: Fazit von Heilig Abend – Es gibt Überraschungen, auf die sollte man vorbereitet werden

Weihnachten…

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

Hans Christian Andersen

Es war so gräßlich kalt; es schneite, und es begann dunkler Abend zu werden; es war auch der letzte Abend des Jahres, Silvesterabend. In dieser Kälte und in diesem Dunkel ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen; ja, sie hatte ja freilich Pantoffeln angehabt, als sie von zu Hause kam, aber was konnte das helfen? Es waren sehr große Pantoffeln, die ihre Mutter bisher benutzt hatte, so groß waren sie. Und die verlor die Kleine, als sie über die Straße weg eilte, weil zwei Wagen schrecklich schnell vorbeifuhren; der eine Pantoffel war nicht wieder zu finden, und mit dem andern lief ein Junge fort; er sagte, daß er ihn als Wiege benützen könne, wenn er selbst einmal Kinder bekäme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten kleinen Füßen, die rot und blau vor Kälte waren; in einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzchen, und ein Bund davon hielt sie in der Hand; niemand hatte ihr den ganzen Tag etwas abgekauft, niemand ihr einen Pfennig geschenkt. Hungrig und erfroren ging sie und sah so elend aus, die arme Kleine. Die Schneeflocken fielen in ihr langes blondes Haar, das sich so schön um den Nacken lockte; aber an diese Pracht dachte sie nun freilich nicht. Aus allen Fenstern leuchteten die Lichter, und dann roch es so herrlich nach Gänsebraten auf der Straße; es war ja Silvesterabend. Ja, daran dachte sie!

In einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas mehr in die Straße vorsprang als das andere, da setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen; die kleinen Beine hatte sie unter sich hinaufgezogen; aber sie fror noch mehr, und nach Hause gehen durfte sie nicht, sie hatte ja keine Schwefelhölzchen verkauft, nicht einen einzigen Pfennig bekommen, ihr Vater würde sie schlagen, und kalt war es auch zu Hause, sie hatten nur das Dach gleich über sich, und da pfiff der Wind herein, wenn auch die größten Spalten mit Stroh und Lumpen zugestopft waren. Ihre kleinen Hände waren vor Kälte beinahe ganz abgestorben. Ach, ein kleines Schwefelhölzchen konnte gut tun! Wenn sie nur ein einziges aus dem Bunde herausziehen, es an die Wand streichen und sich die Finger wärmen dürfte. Sie zog eins heraus. Ritsch, wie sprühte das, wie brannte es! Es war eine warme, helle Flamme wie ein Lichtchen, als sie die Hände darum hielt; es war ein wunderbares Lichtchen! Dem kleinen Mädchen schien es, als säße sie vor einem großen eisernen Ofen mit blanken Messingfüßen und einem messingenen Aufsatz; das Feuer brannte darin so wohltuend, es wärmte so gut.

Nein, was war das! – Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu erwärmen – da erlosch das Flämmchen. Der Ofen verschwand – sie saß mit einem kleinen Stumpf des abgebrannten Schwefelhölzchens in der Hand.

Ein zweites wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und wo der Schein auf die Mauer fiel, wurde diese durchsichtig wie ein Schleier: sie sah gerade in die Stube hinein, wo der Tisch gedeckt stand mit einem schimmernden weißen Tuch, mit feinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, mit Äpfeln und getrockneten Pflaumen gefüllt. Und was noch prächtiger war, die Gans sprang von der Schüssel herunter und wackelte auf dem Fußboden, mit Messer und Gabel im Rücken, gerade bis zu dem armen Mädchen hin kam sie; da erlosch das Schwefelhölzchen; und es war nur noch die dicke, kalte Mauer zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß sie unter dem herrlichsten Christbaum; es war noch größer und geputzter als der, den sie durch die Glastüre bei dem reichen Kaufmann jetzt beim letzten Weihnachtsfest gesehen hatte; Tausende von Lichtern brannten auf den grünen Zweigen, und  bunte Bilder wie sie die Schaufenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände in die Höhe – da erlosch das Schwefelhölzchen; die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher und höher, sie sah, es waren nun die klaren Sterne, einer davon fiel herunter und bildete einen langen Feuerstreifen am Himmel.

“Jetzt stirbt jemand!” sagte die Kleine; denn die alte Großmutter, die einzige, die gut zu ihr gewesen, aber nun tot war, hatte gesagt: Wenn ein Stern fällt, geht eine Seele empor zu Gott.
Sie strich wieder ein Schwefelhölzchen an der Mauer an, das leuchtete ringsum, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so klar, so schimmernd, so mild und gesegnet.

“Großmutter!” rief die Kleine, “o, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelhölzchen ausgeht, fort, wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große gesegnete Weihnachtsbaum!” – Und sie strich in Eile den ganzen Rest Schwefelhölzer an, die im Bund waren, sie wollte die Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchten mit solch einem Glanz, daß es heller war als der lichte Tag. Die Großmutter war nie zuvor so schön, so groß gewesen; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch; und da war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst – sie waren bei Gott.

Aber im Winkel am Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund – tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging auf über der kleinen Leiche, die da saß mit den Schwefelhölzern, von denen ein Bund fast abgebrannt war.

Sie hat sich wärmen wollen, sagte man; niemand wußte, was sie Schönes gesehen, in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter eingegangen war in die Neujahrsfreude.

Bald ist es soweit…

ch liege hier im Wohnzimmer noch schön ausgebreitet auf dem Sofa und dachte ich schreib jetzt hier mal noch kurz. Ist mal wieder etwas spät. Hansi ist gerade noch am “Bad Company” spielen auf der xBox360. Er spielt das online mit Björn (der Freund meiner Schwägerin). Es ist natürlich ein Baller Spielchen

Hansi und ich haben heute die aller letzten Sachen aus dem Kellerraum in unseren alten Wohnung geholt. Das Kapitel Hechinger Str. 57 ist somit endgültig abgeschlossen. Haben alle restlichen Schlüssel, die wir hatten Hansis Mum gegeben und gut. Ich werde mein Auto jetzt dann über Silvester, bzw. so lange wir in Verbier sind, bei meinen Eltern deponierenm. Mir ist das ein bisschen zu heiß das hier an der Hauptstraße mehrere Tage unbeobachtet stehen zu lassen. Vor allen Dingen über Silvester. Das ist nicht so dolle. Und ich denke bei meinen Eltern ist das dann schon besser aufgehoben. Zumal wir eh noch ein paar Sachen jetzt aus dem Kellerraum mit zu ihnen nehmen müssen, da es platztechnisch hier bei uns dann so langsam doch etwas eng wird. Wir haben hier halt nicht mehr so einen Keller Raum wie wir in der alten Wohnung hatten. Naja aber man kann halt nicht alles haben.

Morgen werde ich mal so langsam anfangen die Sachen für Verbier zusammen zu suchen. Hansi und ich müssen am Mittwoch das Auto schon so gut wie fertig packen, da wir am 25. Dezember erst noch bei meiner Tante zum Mittagessen eingeladen sind und danach dann los fahren. Einkaufen müssen wir wohl auch noch morgen. Ich denke an Heilig Abend sollten wir uns das micht mehr so wirklich antun. Da ist bestimmt wieder ganz klar die Rezession merkbar in den Läden

Ich war einmal an Silvester morgens einkaufen. Das war noch im Handelshof in Sigmaringen. Die Schlange von der Kasse war ungelogen mindestens gute 700 Meter lang und ich hab keine Ahnung wie lange ich damals angestanden bin. Das war wirklich mehr als übel. Und da hatte ich mir geschworen, dass ich nie mehr an Heilig Abend oder an Silvester einkaufen gehe. Es sieht da immer so aus, als ob manche Leute meinen, dass es nach den besagten Tagen in den Läden nichts mehr zu kaufen geben würde. *tztztztztztztztztztz*

Ich habe heute auch schon fleißig hier in der Wohnung und im Hauswirtschaftsraum rumgewerkelt und aufgeräumt. War auch mal wieder etwas nötig. Morgen werde ich noch die letzten Touren Wäsche waschen für dieses Jahr, damit wir auch in Verbier genügend anzuziehen haben Für zwei Wochen muss man schon immer ordentlich was mitnehmen. Und Winterklamotten sind ja jetzt nicht gerade dünn. Ich weiß schon jetzt wie voll der Sharan wieder sein wird wenn wir nach Verbier aufbrechen.

Morgen habe ich noch einen Termin bei meiner Kosmetiktante. Noch ein bisschen hübsch machen lassen nach all dem Stress die letzten Wochen. An den Feiertagen muss man doch immer gut aussehen und sowieso wenn man nach Verbier fährt wo sich die High Society wieder trifft Ich muss meine Louis Vuitton Handtasche noch startklar machen. Die darf in Verbier definitiv nicht fehlen. Da muss alles immer ordentlich stylisch sein. Wenigstens einmal im Jahr muss man doch so tun als ob.

Ich werd mich jetzt mal Richtung Schlafzimmer begeben. Hansi hat mittlerweile auch mit seinem Spiel aufgehört. Übermorgen um diese Zeit ist Weihnachten schon wieder fast vorbei. Es ist manchmal schon erschreckend wie schnell die Zeit verfliegt. Nur noch zwei Türchen am Adventskalender…..

Ich wünsch Euch was!
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Die wichtigste Zeit ist immer der Augenblick. Sag nicht: Später einmal… Gönn dir Zeit für dich selbst und lebe dein Leben jetzt.

Advent Advent.. immer noch kein Lichtlein brennt…

Ich habe es komplett durchgezogen und dieses Jahr keinen Adventskranz gehabt. Nicht einmal heute, am vierten Advent, brennt irgendwo auch nur annährend eine Kerze hier bei uns in der Wohnung. Liegt wahrscheinlich daran, dass wir unseren Wohnzimmertisch nicht so wirklich präsent in der Mitte beim Sofa stehen haben, sondern dezent daneben. Hansi und ich haben unser Sofa zu einer riesn Liegewiese mit Blick auf unseren riesen Fernseher gemacht. Da lässt es sich dann doch recht relaxt xBox360 spielen. Von daher passt ein Adventskranz einfach gerade nicht hier ins Ambiente Auf dem Esstisch in der Küche möchte ich auch keinen haben, weil man dann immer das ganze Kraut beiseite schieben muss wenn man den Tisch deckt und was essen will. Ich habe den tollen Weihnachtsstern, den ich von Sabrina geschenkt bekommen habe, als sie bei uns zum Essen war im Esszimmer stehen. Der entwickelt sich auch echt prächtig. Ich bin mal gespannt wie lange der sich hält nach Weihnachten.

Ich muss morgen unbedingt Krina (eigentlich Kristina, aber alle sagen nur Krina) noch fragen ob sie ab Donnerstag ein bisschen nach meinen Pflanzen und der Post schauen könnte. So lange wir in Verbier sind muss man da schon ab und an dafür sorgen, sonst kommen wir nach Hause und meine Pflanzen sind alle kaputt. Das wäre wirklich sehr schade. Ich mag nämlich meine grüne Oase hier im Wohnzimmer. Und ich denke zwei Wochen ohne Wasser halten die das nicht so wirklich aus. Hansi und ich werden wahrscheinlich nur bis zum 07ten Januar jetzt nach Verbier gehen und nicht wie ursprünglich geplant bis zum 10ten. Das liegt daran, dass Hansi am 08ten von einem seiner (ehem.) Arbeitskollegen, der jetzt in Ruhestand geht, zum Essen eingeladen wurde, dann habe ich am 09ten Januar noch Versammlung von meinem Hexenverein und dann hat mein Dad, nicht zu vergessen, am 07ten noch Geburtstag. Von daher werden wir bei Zeiten wieder daheim sein, damit wir diese ganzen “Termine” wahrnehmen können.

Ich bin gespannt wie hektisch es die nächsten drei Tage jetzt hier in der Stadt usw. noch zugehen wird. So langsam werden wohl die Last Minute Geschenke Käufer aus ihren Löchern kriechen und dann noch schnell spontan irgendwelche Dinge besorgen, bei denen sie hoffen, dass sie dann auch den Beschenkten gefallen.
Was ich krass finde ist, dass überall von Rezession gesprochen wird, aber egal wo man die letzten Tage immer wieder mal hin kommt. Die Parkplätze sind grundsätzlich brechend voll, überall wuselts und duselts vor sich hin und an den Kassen hört man meist dreistellige Beträge, die zur Begleichung offen sind. Ja ja, Rezession!!!! Wenn man das die letzten Tage wirklich immer alles so sieht bekommt Rezession eine ganz neue Definition: Rezession ist, wenn du keinen Parkplatz mehr bekommst!

Ich habe heute seit langem mal wieder für ein paar Runden beim Online Poker vorbeigeschaut. Ich muss sagen, das waren dann doch ein paar nette Minuten. Ich glaub ich hab nicht ganz ne halbe Stunde gespielt, aber das hat gereicht um 100$ zu gewinnen. War wirklich top. Hab für das Geld dann auch gleich ne Auszahlung beantragt. Man kann für Verbier immer das ein oder andere Geld gut gebrauchen

Letzte Nacht hat es hier bei uns ordentlich geregnet. Ich war ehrlich gesagt etwas enttäuscht heute morgen als ich aus dem Fenster geschaut habe. Durch den Regen ist doch einiges vom Schnee wieder weggeschmolzen. Ich hoffe, dass es morgen oder so nochmal ein bisschen schneit. So ein “bisschen” weiße Weihnachten hat irgendwie nicht wirklich so viel Flair, wie richtig schön weiße Bäume, verschneite Hausdächer, usw. Außerdem fnde ich es toll, wenn man an Weihnachten abends, wenns dunkel ist, draußen spazieren geht. Überall sieht man in den Wohnzimmerfenstern Weihnachtsbäume leuchten, die Straßen sind so gut wie leer und wenn es dann noch so langsam vor sich hinschneit und die Luft nach Schnee riecht, ist das wirklich toll
Naja bleibt jetzt nichts anderes übrig als abwarten und hoffen, dass Petrus es hier auf der Alb noch ein bisschen schneien lässt.

Wie verbringt ihr eigentlich Weihnachten? Hansi und ich werden jetzt definitiv an Heiligabend bei meinen Eltern sein. Vor allen dingen auf das lecker Essen freu ich mich schon so ungemein. Da krieg ich gerade schon wieder Hunger wenn ich daran denke. Mann oh mann. Ich fürchte ich muss jetzt echt noch schnell in die Küche und ne Kleinigkeit essen. Mal schauen was der Kühlschrank so hergibt.

Ich wünsche Euch noch einen schönen restlichen vierten Advent. Man liest sich morgen wieder.
Liebe Grüße
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

Nix als Theater…

Dieser Samstag hat Hansi und mir mal wieder gezeigt, dass man sich am besten nur auf sich selbst verlassen soll. In der strittigen Thematik die ich letztens schon mal “angeschrieben” hatte haben sich die Fronten verschärft und wer mich kennt weiß, dass ich sowas nicht dulde wenn man mir oder Leuten, die ich gerne hab unrecht tut. Von daher kann ich jetzt auch mal anders und auch stur sein. Ab sofort habe ich den Kontakt zu dieser Person abgebrochen und Hansi wird sich dort so schnell auch nicht mehr melden. Mal schauen wer am Ende vom Lied am längeren Faden sitzt. Wirklich schade, dass so was jetzt noch kurz vor Weihnachten passieren muss, aber wenn die andere Person meint, dass sie mir und Hansi und das Weihnachtsfest versauen kann, dann hat sie sich geschnitten. In dieser Sache würde ich mal meinen “to be continued…” Aber wirklich nervig dieses Theater.

Der Tuppernachmittag war auch sehr nett. Schon tolle Sachen und vor allen Dingen auch echt praktische Sachen, die es da so gibt. Ich habe für den Alltagsgebrauch für Hansi und mich ein paar spezielle Wurst und Käsebehälter mit Membran bestellt. Da geht dann der Aufschnitt drin nicht so schnell kaputt etc. In den Verkaufsverpackungen hält das Ganze nämlich nie so wirklich frisch und dann ist es immer wirklich Schade um die Sachen. Als Gastgeber Geschenk bekomme ich dann noch eine wirklich tolle Auflaufform. In der kann man dann auch Brot backen und was weiß ich nicht alles. Hansi hat die für gut befunden als er mal kurz einen Blick auf die Sache geworfen hat. Und da er bei uns der Chef de cuisine ist geht das also vollkommen in Ordnung

Im Theater war ich dann ja direkt im Anschluss auch noch. War am Anfang etwas stressig. Ich bin zusammen mit der Tupperberaterin gegangen und mit meinem Auto nach Sigmaringendorf zu meinen Eltern gedüst. Dort bin ich dann zu denen ins Auto eingestiegen und wir sind nach Ablach gefahren. Ich war, seit wir von dort weggezogen sind und das war immerhin schon 2004, nicht mehr dort. Eigentlich eine Schande. Ich hatte immer gerne dort gewohnt. Da war vieles weitaus mehr persönlicher als es jetzt hier in Albstadt der Fall ist. Hier in Albstadt dreht jeder mehr oder minder sein eigenes Ding. Gut wenn man auch noch zugezogen ist, ist es sowieso noch schwieriger da irgendwie Anschluss zu finden.
Hab mich in Ablach mal wieder mit Leuten unterhalten, die ich echt schon lange nicht mehr gesehen habe und mit denen ich früher, als ich immer noch bei dem Theater bedient habe, viel und ausgiebig zu tun hatte. Ich war das erste Mal in dem Theater als “normaler Gast”. Ich habe sonst zwar auch sehr sehr häufig das Stück immer wieder gesehen, aber halt nur als arbeitende Dame
Das Stück war wirklich mal was anderes und echt witzig. Die genaue Handlung etc. kann mann hier nachlesen.

Wie ich soeben bemerke ist das hier heute mein 100ster Eintrag! In diesem Falle sei noch ein Happy Birthday an meinen Blog ausgesprochen! (Singen tu ich jetz mal lieber nicht. Wobei ich könnte eigentlich singen lassen. Momentchen ich such schnell was passendes.)


Schon hundert Einträge voll. Das ist wirklich heftig. Aber in diesem Fall werde ich ab morgen die nächsten hundert Einträge angehen Ich hoffe doch, dass ihr da dann auch immer wieder mal hier vorbei schaut.

Für heute lass ich es mal gut sein und wünsch Euch was!

Schönen Sonntag morgen!
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages -Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.

Weihnachten kommt näher…

Es dauert wirklich nicht mehr lange und dann ist Heiligabend. Die letzten Wochen sind wirklich sehr schnell vorüber gezogen. Ich habe heute noch die letzten Weihnachtskarten geschrieben. Diese werde ich morgen noch zur Post bringen und dann habe ich auch diesen Part für das diesjährige Weihnachten erledigt Was machen denn Eure Vorbereitungen? Auch schon in den letzten Zügen oder seid ihr klassische Spätkäufer was die Weihnachtssachen betrifft? Hansi und ich haben uns gerade vorhin “unser” Weihnachtsgeschenk gekauft. Eine Sony Casio Exilim EX-FH20. Was das ist? Das ist eine neue Digitalkamera. Die kommt gerade immer in der Werbung. Die kann in einer Sekunde 40 Aufnahmen machen. Ja, ihr habt richtig gelesen, 40 Stück. Ist schon krass oder? Das ist dann so ähnlich am Ende wie ein digitales Daumenkino Wirklich klasse was das Teil für Fotos macht.

40 Bilder von einer Sekunde. Das ist schon heftig. Das wären in Summe 2400 Bilder in einer Minute, das wären dann 144.000 Bilder in der Stunde und das wiederum wären 3.456.000 Bilder am Tag. Überlegt mal, ihr könntet Euren Tag in so viele Bilder aufgliedern. Wir haben vorhin mal so eine Serienaufnahme mit 40 Bildern gemacht. Es ist wirklich erschreckend zu sehen, was bei einem in einer Sekunde nicht alles passiert! Dinge, die man überhaupt nicht wahr nimmt und erst jetzt durch die Fotos sieht.

Wir werden die Kamera auf alle Fälle mit nach Verbier nehmen. Zum einen kann ich da dann sicherlich ein paar tolle Aufnahmen von Hansi damit machen, wenn er z.B. im Snowpark mal wieder ein paar Sprünge macht oder so. Und zum anderen möchte ich dann an Silvester ein paar Fotos vom Feuerwerk machen. Vielleicht schaffe ich es ja Bilder von einer “explodierenden” Rakete zu knipsen oder so. Ich bin echt gespannt. Ist sicherlich ein tolles Gerät. Mir gefällt es wirklich sehr, dass man damit so viel Detailaufnahmen am Ende vom Lied hat (durch die vielen Fotos hintereinander). Man kann damit sicherlich wie so eine Art Extra Geschichten erzählen, was man mit einem “normalen” Foto gar nie so wirklich kann, da dieser eben wirklich nur einen Moment festhält. Ich denke ich werde Euch dann mal nach dem Verbier Urlaub (oder vielleicht auch so gar schon während) einen Link zu einem Online Foto Album hier einstellen, dann könnt ihr mal schauen was es jetzt so für Möglichkeiten und Ergebnisse mit der neuen Kamera gibt.

Morgen ist wieder DDay. Wahrscheinlich das letzte Mal für dieses Jahr. Sowohl mein Doc, als auch ich haben dann wahrscheinlich für dieses Jahr genug voneinander. Heute kam der neue Wiedereingliederungsbeleg von meinem Geschäft zurück. Ich habe den dieses Mal meinem Chef anvertraut mit der Bitte, ob er das für mich im Personalbüro regeln könnte. Ich hatte wirklich keine Lust darauf genau so ewig zu warten wie letztes Mal. Das war wirklich eine elendige Rennerei bis ich das wieder hatte. Aber da der Beleg heute wieder fix und fertig unterschrieben und was weiß ich nicht alles wieder zurück kam, kann ich morgen meinem Doc den für ihn relevanten Durchschlag mitnehmen und auch der Krankenkasse den für sie relevanten Durschlag faxen. Dann müsste das mit dem Krankengeld dann auch problemlos weiter funktionieren. Naja ich sag mal so: Ich hoffe es.

Morgen werde ich auch noch für meinen Tuppernachmittag am Samstag ein bisschen hier klar Schiff machen und noch etwas aufräumen und sauber machen. Muss doch alles nett aussehen wenn Besuch kommt würde ich mal meinen. Der Eismann kommt morgen früh auch noch mit ner kleinen Lieferung für Hansi und mich und dann dürfte der Freitag wohl auch schon wieder so gut wie gelaufen sein. Meine Wäsche von heute müste morgen auch auf alle Fälle trocken sein und dann kann ich die auch noch verräumen.

Ich hoffe, dass meine Kopfschmerzen bis morgen mal wieder besser sind. Aber da Hansi heute auch Kopfschmerzen hat gehe ich davon aus, dass das alles vom Wetter heute kommt. Bei uns war es heute den ganzen Tag schon wirklich arg übel neblig und vor allen Dingen auch wirklich sch… kalt. Aber gut, es ist Winter, da gehört es sich auch so will ich mal meinen.

Es ist schon mal wieder sehr spät. Ich werd jetzt noch ne ordentliche Menge Mineralwasser trinken (vielleicht hilft das meinem Kopf noch ein bisschen) und dann werde ich ins Bett gehen. Ich denke die meisten von Euch haben ab nächster Woche Urlaub. In dem Fall schon mal einen schönen letzten Arbeitstag. Ich hoffe doch, dass ihr trotz Urlaub immer wieder mal die Zeit findet hier in meinem Blog vorbeizuschauen.

Bis dahin!
- Michaela

P.S.: Fazit des Tages – Jeder schöne Augenblick ist eine Perle, die wir auf die Kette unseres Lebens fädeln

Category: Urlaub  Leave a Comment
Pages: 1 2 3 Next